Freenet: Verkauf des DSL-Geschäfts nimmt Form an
Das teilte das Unternehmen gestern in einer Pflichtmitteilung mit. Unterstützt werde man dabei von der Investmentbank Arma Partners. Die Offerte an potenzielle Investoren ist den Angaben zufolge eine "unverbindliche erste Phase", der sich allerdings ein Verkauf des DSL-Bereichs anschließen könne.
Bereits im letzten Jahr liefen die ersten Gespräche mit dem Konkurrenten 1&1. Diese wurden aber Ende Dezember wurden diese abgebrochen. Zu Jahresbeginn soll es Gespräche mit weiteren Interessenten gegeben haben. Einem Verkauf würde voraussichtlich die Ausgliederung in eine eigenständige Tochtergesellschaft vorausgehen.
Konzernchef Eckhard Spoerr hatte zuvor eine Neuausrichtung des Unternehmens angekündigt. Neben dem Mobilfunk sollen demnach Inhalte im Mittelpunkt des Geschäftes stehen. Sowohl für PC-Nutzer als auch für Mobilfunkkunden sollen entsprechende Portale angeboten werden. Das DSL-Geschäft, dass langsamer als der Markt wächst, wäre dabei nur noch ein Anhängsel.
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