Aktionäre sollen Yahoo vor Microsoft-Kauf schützen
Mit Hilfe der Aktionäre will die Konzernspitze rund um Jerry Yang nun versuchen, weiterhin die Führung über das Unternehmen zu behalten und somit einen von Icahn geplanten Verkauf an Microsoft zu verhindern. Zu diesem Zweck hat die Unternehmensleitung nun einen offenen Brief verfasst in dem sie die Aktionäre darum bittet, die von Icahn für den Verwaltungsrat vorgeschlagenen Kandidaten abzulehnen.
Stattdessen sollen die Yahoo-Eigner den bisherigen Aufsichtsrat in seinem Amt bestätigen. Außer einem Verkauf an Microsoft habe Icahn keine weiteren Pläne, so die Yahoo-Spitze. Der momentane Aufsichtsrat sei hingegen stets darauf bedacht gewesen, das Vermögen der Aktionäre mittels eines strategischen Wachstums zu vermehren, heißt es.
In der vergangenen Woche hatte Icahn für Aufsehen gesorgt, als er ankündigte, den Yahoo-Verwaltungsrat dazu aufzufordern das Unternehmen freiwillig an Microsoft zu verkaufen, sollte er die Führung bei Yahoo übernehmen. Als Übernahmepreis für Yahoo nannte er dabei einen Preis von 34,375 US-Dollar pro Aktie. Das letzte Angebot von Microsoft lag bei 33 US-Dollar je Aktie.
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