Bericht: ASUS warnt vor nachgemachten EeePC-Akkus
Nach Angaben des taiwanischen Branchendienstes DigiTimes will ASUS keine Garantieleistungen für Schäden übernehmen, die durch die Verwendung von nicht-zertifizierten Akkus entstehen. Hintergrund sollen unbestätigte Berichte über eine Akku-Explosion bei einem EeePC in China sein.
Da ASUS derzeit wie viele andere Notebookhersteller Probleme hat, genügend Akkus für seine Geräte fertigen zu lassen, haben diverse chinesische Drittanbieter damit begonnen, derartige Produkte für den EeePC zu vertreiben. Unter anderem sollen auch Hochkapazitätsakkus mit bis zu 10400 mAh im Umlauf sein.
Ein solcher Akku soll laut Berichten asiatischer Medien kürzlich während eines Ladevorgangs überhitzt und daraufhin explodiert sein, wodurch am EeePC selbst ebenfalls Schäden entstanden. ASUS verwies in dem Fall angeblich auf den Wegfall eines Garantieanspruchs bei der Verwendung nicht-zertifizierter Akkus und verweigerte daher die Reparatur.
Laut DigiTimes will auch der Hersteller des angeblich explodierten Hochkapazitätsakkus nichts von einer minderwertigen Qualität seines Produkts wissen. Stattdessen soll es sich um Gerüchte handeln, die von Konkurrenten in die Welt gesetzt wurden, um dem aufstrebenden Unternehmen schaden zuzufügen.
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