Hotmail: Microsoft lässt Webmail-Nutzer Gutes tun
Im Rahmen der bereits 2007 gestarteten Initiative "I'm" konnten bisher nur die Messenger-Nutzer durch ihre Nutzung eine Organisation ihrer Wahl unterstützen. Da das Programm beim Windows Live Messenger äußerst erfolgreich verlief, weitet Microsoft es nun auf den Webmailer Hotmail aus.
Die Teilnahme ist simpel. Der Anwender meldet sich auf einer speziellen Website für das Programm an. Danach benutzt er Messenger bzw. Hotmail ganz nach Belieben weiter. Mehr muss er nicht tun. Auf Wunsch kann man auch noch auswählen, welcher Organisation die durch die Nutzung des jeweiligen Hotmail-Kontos entstehenden Werbeeinnahmen gespendet werden sollen.
Zu den Nutznießern der "I'm"-Initiative gehören unter anderem das Rote Kreuz und das Kinderhilfswerk UNICEF. Offiziell ist die Teilnahme derzeit nur für US-Bürger möglich, deutsche Hotmail-User können nach einer entsprechenden Änderung ihrer Landeseinstellungen aber auch zu Spendern werden.
Für Microsoft hat "I'm" natürlich nicht das Ziel, Gutes zu tun. Ganz nebenbei kann man so auch noch die Nutzerzahlen der eigenen Online-Dienste steigern. Es soll sich um eine der erfolgreichsten Kampagnen der Redmonder überhaupt handeln.
Der Windows Live Messenger soll wegen der Kampagne allein über 20 Millionen Mal heruntergeladen worden sein. Microsofts andere Webdienste profitieren ebenfalls, weil enge Verbindungen zum Live Messenger bestehen. Da scheint die Ausdehnung von "I'm" auf Hotmail nur ein logischer Schritt zu sein.
Weitere Informationen: Im.Live.com
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