Peer-to-Peer-Netze sollen virtuelle Welten entlasten
Unerwartet Besucheranstürme sind im Internet keine Seltenheit. Ein exklusiver Download, ein besonders interessanter Blog-Eintrag und schon ist der Webserver ausgelastet. Jedoch kann dieses Problem durch die Verteilung der Lasten recht schnell behoben werden. In virtuellen Welten dagegen ist es schwieriger, die Spieler auf unterschiedlichen Servern zu verteilen.
Das System der NICTA nutzt das Peer-to-Peer-Verfahren, um den Nutzeransturm zu bewältigen. Es verwendet die Bandbreite und die Rechenleistung eines jeden Spielers, um die Last zu verteilen. Damit könnte man die kosten für die Infrastruktur einer virtuellen Welt deutlich senken, glaubt Santosh Kulkarni, leitender Forscher am NICTA.
Das Prinzip ist schnell erklärt: Die Rechner der Spieler übernehmen die Aufgabe, die Position der Avatare und deren Interaktion zu koordinieren. Die zentralen Server kümmern sich nur noch um die 3D-Inhalte. So lassen sich immer mehr Nutzer für eine virtuelle Welt gewinnen, ohne das ständig neue Server gekauft werden müssen.
VastPark will die Technologie bis zum Jahresende auf Herz und Nieren testen, um dann ein erstes Produkt zu schaffen, das getestet werden kann.
Weitere Informationen: VastPark.com
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