Yahoo lässt Microsofts Ultimatum tatenlos vergehen
Nach wie vor verlangt Yahoo einen höheren Kaufpreis, doch Microsoft ist nicht bereit sein Angebot zu erhöhen. Erst am Freitag hatte Microsoft wiederholt, dass man von Yahoo enttäuscht ist, da sich die Transaktion so lange hinzieht. "Wir haben ein Angebot auf den Tisch gelegt, das jeder vernünftige Mensch als großzügig bezeichnen wird", sagte Microsofts Finanzchef Chris Liddell.
Sollte Microsoft sein Kaufangebot nun wie erwartet zurückziehen, erwartet man hohe Kursverluste der Yahoo-Aktie. Seit dem Angebot von 31 US-Dollar pro Aktie ist das Papier von 19,18 Dollar im Februar auf 26,80 Dollar am vergangenen Freitag im Wert gestiegen. Ohne die geplante Übernahme könnten die Investoren ihr Interesse verlieren.
Microsoft will in den nächsten Tagen bekannt geben, welches Vorgehen angestrebt wird. Zur Wahl stehen eine feindliche Übernahme, bei der das Kaufangebot direkt an die Aktionäre gerichtet wird, sowie ein kompletter Rückzug von der Yahoo-Übernahme. In den letzten Tagen machten sich im Microsoft-Management starke Zweifel an der geplanten Investition breit.
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