Neuer Spielekonzern entsteht - EA nicht mehr Nr. 1
Der Name kommt zustande, weil Blizzard Teil von Vivendis Spielesparte ist. Der neue Chef von Activision Blizzard wird Bobby Kotick, der bisher Activision vorsteht. Vivendi bezahlt im Rahmen des Zusammenschlusses 1,7 Milliarden US-Dollar und erhält dafür 52 Prozent der Anteile, weil man auch die bisherige Spieleabteilung im Wert von 8,1 Milliarden US-Dollar einbringt.
Blizzard dürfte vor allem wegen seines erfolgreichen Online-Rollenspiels World of Warcraft und Titeln wie StarCraft bekannt sein. Activision hat seinerseits unter anderem Spielehits wie Tony Hawk's und Call of Duty im Portfolio.
Durch den Zusammenschluss von Activision und Vivendis Spielesparte entsteht praktisch ein neuer Spiele-Monopolist. Der neu entstehende Spielekonzern hätte nach aktuellen Schätzungen im Jahr 2007 einen Umsatz von 3,8 Milliarden US-Dollar und würde somit den bisherigen Platzhirsch Electronic Arts von Platz 1 der Spieleriesen verdrängen.
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