Azureus-Macher: Provider setzen "P2P-Bremsen" ein
Vuze beschuldigt die Unternehmen, die Verteilung von Inhalten mit Hilfe von Peer-to-Peer-Technologie wie BitTorrent massiv zu behindern. Die FCC soll nun verbindliche Regeln festlegen, was das Netzwerkmanagement durch die Zugangsanbieter angeht. Die Beschwerde kommt in einer Zeit, in der in den USA einmal mehr Vorwürfe gegen Provider laut wurden, wonach diese künstliche Barrieren für Filesharing-Netzwerke einsezen.
Vuze behauptet, dass die Provider ihre Angebote mit ihrer Eignung für den Download von Videos und Filmen bewerben, aber gleichzeitig Beschränkungen für P2P-Traffic durchsetzen. Die Unternehmen dürften laut Vuze nicht entscheiden, welche Art von Datenverkehr ihre Netze durchläuft.
Erst vor einigen Tagen wurde in Kalifornien eine Klage gegen den Provider Comcast eingereicht, weil dieser durch seine "P2P-Bremse" angeblich den Betrieb diverser webbasierter Anwendungen behindern soll. Die Azureus-Macher arbeiten für Vuze bereits mit einer Reihe von Medienfirmen zusammen, darunter auch die britische BBC, um Videoinhalte, Spiele und Musik über ihre Filesharing-Plattform auszuliefern.
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