Vista: Anwender fordern zahlreiche Verbesserungen

Windows Vista Schon vor der Markteinführung von Windows Vista für Privatkunden begann Microsoft damit, einige ausgewählte Tester zu ihren Wünschen bezüglich eines möglichen Nachfolgers des neuen Betriebssystems zu befragen. In der letzten Woche wurden nun die am häufigsten geäußerten Wünsche bekannt. Auf Microsofts Test-Portal Connect war kurzfristig eine Liste einsehbar, die zahlreiche Vorschläge für neue Funktionen, Änderungen aber auch Fehler enthielt. Über 800 neue Features wurden vorgeschlagen, fast 600 Änderungswünsche wurden zusammen getragen und rund 400 Fehler gemeldet. Letztenendes wurden 70 besonders häufige Forderungen ausgewählt.

Einige Wünsche scheinen logisch und betreffen Dinge, die Microsoft schon längst hätte umsetzen können. Dazu gehört unter anderem die Möglichkeit, die Reihenfolge der in der Taskleiste abgelegten Programme zu ändern, eine rigorosere Integration der Aero-Oberfläche und die Beilegung weiterer Desktop-Themes.

Hinzu kommen Forderungen, die mit viel Aufwand verbunden sind oder möglicherweise zu neuen Konflikten mit den Wettbewerbsaufsichtsbehörden der Welt führen könnten. Die geforderte Integration von AntiVirus-Software scheint utopisch, schließlich feuert die Sicherheitsbranche derzeit schon massiv gegen die neuen Malware-Schutzfunktionen von Vista.

Zu den Wünschen, die nur mit viel Aufwand realisiert werden könnten, gehört die Forderung nach der Integration einer vollständig vektorbasierten Benutzeroberfläche. Schon in der Betaphase war dies mehrfach von den Testern gefordert worden und wurde bis zuletzt als eines Features von Windows Vista gehandelt.

Weiterhin wünschen sich die befragten Tester Verbesserungen des in Vista integrierten Internet Explorer 7. Dazu gehört unter anderem, Surf-Sessions wiederherstellen zu können und der Einbau eines echten Download-Managers. Außerdem wurde die Unterstützung für ISO/BIN Image Dateien gefordert.

Eine besonders interessante Forderung dürfte zudem die Verwendung von verständlichen Erklärungen für Programmfehler oder Abstürze sein. Bisher werden meist nur kryptische Fehler-Codes ausgegeben, mit denen der normalsterbliche Anwender nur in den seltensten Fällen etwas anfangen kann. Ob Microsoft die Wünsche tatsächlich in die Arbeit am Vista-Nachfolger einfließen lässt ist fraglich.
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