Ubisoft fordert Preissenkungen bei Spielkonsolen
"Sony sollte den Preis bald neu kalkulieren, wenn sie in diesem Jahr noch eine zufriedenstellende Anzahl Geräte verkaufen wollen. Microsoft übrigens auch", so Corre im Gespräch mit der Online-Ausgabe des "Spiegel". Wegen der eher schleppenden Verkäufe der PlayStation 3 und der Xbox 360 möchte man nun neue Einnahmequellen erschließen.
Der erste Schritt in diese Richtung ist die Gründung einer neuen Sparte, die speziell Spiele für Einsteiger entwickelt. Dabei konzentriert sich Ubisoft hauptsächlich auf den Handheld DS und die Spielekonsole Wii von Nintendo. "Wir dürfen uns nicht von einem Gerät, einer Plattform abhängig machen", so Ubisoft-Chef Yves Guillemot.
Wie Guillemot weiter mitgeteilt hat, möchte man schon bald etwa 20 Prozent des Umsatzes mit eben solchen Spielen für Einsteiger erwirtschaften. Dabei nimmt man sich vor allem aktuelle Verkaufsschlager, wie den Gehirntrainer und Puzzlespiele von Nintendo zum Vorbild. Diese seien vor allem deshalb so erfolgreich, weil sie leicht zu begreifen sind und langen Spielspaß garantieren.
Was die Zukunft der aktuellen Generation von Spielkonsolen angeht ist man sich bei Ubisoft derzeit noch nicht sicher. Geht es nach Guillemot und Corre, wird das diesjährige Weihnachtsgeschäft zeigen, ob sich Microsoft und Sony mit ihren leistungsstarken Konsolen verkalkuliert haben, oder ob die Rechnung für die beiden Unternehmen aufgeht.
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