Hersteller erklären "Krieg der Browser" für beendet
Geht es jedoch nach den Entwicklern der Web-Browser soll der Wettstreit um immer neue Funktionen nun der Vergangenheit angehören. Dies war der gemeinsame Tenor der Vertreter von Mozilla, Microsoft, Opera Software und Google während einer Podiumsdiskussion auf der derzeit stattfindenden Web 2.0 Expo des O'Reilly Verlags in San Francisco.
In Zukunft sollen Web-Browser wieder mehr zu einer Entwicklungsplattform werden, die die Basis für eine Vielzahl von Online-Anwendungen bildet. Offenbar passen die Hersteller ihre Planungen somit mehr an den Trend zu Web-Applikationen an, die unabhägig von der Art des Browser zahlreiche Funktionen bieten können.
Eine der größten Herausforderungen für die Browser-Hersteller ist die Schaffung der Voraussetzungen für die Nutzung ihrer Software als Basis für Web-Applikationen. So sei es unter anderem notwendig, das Nutzungserlebnis mehr an die Art des Umgangs mit einem Desktop-PC anzupassen.
Unter anderem müssten mehrere Online-Anwendungen nebeneinander betrieben werden können, ohne untereinander für Probleme zu sorgen, hieß es. Daran will man nun arbeiten, wobei auch die Sicherheit eine große Rolle spielen soll, zumindest wenn es nach den Vertretern von Microsoft geht. Der "Krieg der Browser" sei allerdings definitiv Vergangenheit.
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