Musikindustrie zerrt AllOfMp3 in den USA vor Gericht
Die Firmen, zu denen unter anderem auch Warner, Capitol und Universal gehören, werden AllOfMp3 vor, unrechtmäßig vom Verkauf ihrer Produkte zu profitieren, weil sie dem Vertrieb nicht zugestimmt haben. Angeblich erhalten die Labels keinen Cent für die über AllOfMp3 verkauften Musikstücke.
Das gesamte Geschäftsmodell der russischen Firma Mediaservices, die hinter dem Mp3-Download-Portal steht, basiert angeblich ausschließlich auf der Verletzung der exklusiven Rechte der klagenden Parteien, wodurch die in den USA und New York geltenden Gesetze vollkommen missachtet würden, heißt es in der Klageschrift.
Die Kläger fordern nun eine gerichtliche Verfügung gegen Mediaservices und Straf- und Schadenersatzzahlungen in undefinierter Höhe. AllOfMp3 verwies bereits mehrfach auf die in Russland geltenden Gesetze, in deren Rahmen man sich bewegt, so dass das Angebot nach russischem Recht vollkommen legal sein soll.
Die US-Musikindustrie hält jedoch an ihrem Standpunkt fest, wonach der russische Musikverband gar nicht berechtigt ist, Lizenzgebühren zu erheben. Schon vor einigen Monaten reichte die britische Musikindustrie im Namen der Major-Labels eine Klage ein, während AllOfMp3 wie bisher weitermacht. In einigen Ländern sperren Provider mittlerweile ihren Kunden sogar den Zugriff.
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