IBM liefert den Prozessor für Nintendos Wii aus

Hardware Der Chiphersteller IBM hat gestern in den Abenstunden angekündigt, dass der Prozessor für Nintendos zukünftige Konsole, die auf den Namen "Wii" hört, jetzt ausgeliefert wird. Er trägt den Codename "Broadway" und soll vor allem durch einen niedrigen Energieverbrauch überzeugen. Prozessoren von IBM findet man jetzt in allen Next-Generation-Konsolen. In Microsofts Xbox 360 kommt ein PowerPC-Prozessor mit drei Kernen zum Einsatz, der auf 3,2 Gigahertz getaktet wurde. Auch Sonys Playstation 3, die sich in Europa verspäten wird, setzt auf Big Blue. Der Cell-Prozessor wurde gemeinsam mit IBM und Toshiba entwickelt. In der Wii kommt Broadway zum Einsatz, der auf einem PowerPC basiert.

Die neue Konsole aus dem Hause Nintendo soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen, so dass sie zu Weihnachten unter dem Tannenbaum liegen kann. Der Preis soll unter 250 US-Dollar liegen. Sie stellt also allein durch diese Tasache eine Gefahr für die Verkäufe der Xbox 360 von Microsoft dar. Außerdem wird es die Playstation 3 von Sony nicht mehr zu Weihnachten auf den europäischen Markt schaffen.
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