Neuer Produzent für Angela Merkels Video-Podcast
Kurz nach dem Start der kleinen Web-Videos machte sich Kritik breit. Nach Informationen des Magazins Stern soll jede Ausgabe der Videobotschaft rund 6500 Euro kosten. Das Geld ging an die Agentur RCC, an der auch der Journalist und Merkel-Biograf Wolfgang Stock als Partner beteiligt ist. Er war als Chefredakteur für die Gestaltung des Podcasts verantwortlich.
Der Auftrag für den Video-Podcast wurde nach einigen Sendungen ausgeschrieben und unter 18 Bewerbern konnte sich das Unternehmen Evisco AG durchsetzen. "Es werden sich Dinge ändern", sagte Götz Schulz-Temmel von Evisco. "Wir überlegen natürlich, wie das Ganze peppiger gemacht werden kann." Zusätzlich sollen die Videos hochwertiger produziert und leichter zugänglich gemacht werden.
Die nächste Video-Botschaft von Angela Merkel wird es wahrscheinlich erst Ende August geben, da unsere Kanzlerin derzeit im Urlaub ist. Dann werden wir auch zum ersten Mal die Arbeit der Evisco AG zu Gesicht bekommen. Wir wünschen gutes Gelingen bei der Produktion!
Weitere Informationen: Bundeskanzlerin.de
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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