Südkoreanischer Provider wirft Microsoft Betrug vor

Microsoft Das vom koreanischen Staat angestrengte Monopolverfahren ist noch nicht ganz abgeschlossen und schon droht Microsoft neues Unheil aus dem asiatischen Land. Einer der größten Internet- und Mobilfunk-Provider der Region hat eine neue Beschwerde gegen den Software-Riesen eingereicht. Dacom Corporation wirft Microsoft nach eigenen Angaben Betrug vor. Die Beschwerde richtet sich gegen Microsofts koreanische Niederlassung. Das Unternehmen soll im September letzten Jahres zugesichert haben, dass Dacom die exklusiven Rechte erhält, Software auszuliefern, falls der Provider sein Engagement gegen illegale Kopien aufrecht erhält.

Microsoft Korea soll diese Absprachen missachtet haben, indem man Software über andere Vertriebswege an den Mann brachte. Durch die günstigeren Preise der Konkurrenz sollen Dacom Verluste in Höhe von rund 17,6 Millionen US-Dollar entstanden sein. Die Koreaner verlangen nun von Microsoft Schadenersatz.
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