US-Autorenverband klagt gegen Google Library
Google wird vorgeworfen durch die Digitalisierung von Büchern der verschiedenen Bibliotheken ohne Gegenleistung massiv gegen das Urheberrecht zu verstossen. Mit Google Library verletzt die milliardenschwere Firma nach Auffassung der Autoren wissentlich gegen die Rechte der Verfasser zahlreicher Bücher.
Das pikante an dem Verfahren ist, dass Google zwar ein Abkommen mit einer Reihe von Bibliotheken von Universitäten und anderen Institutionen hat, wonach es der Firma erlaubt wird, Kopien der wichtigsten Bestandteile der Sammlungen anzulegen, die Autoren der Bücher, die nun mal die Urheberrechte an ihren Werken halten, einfach nicht gefragt wurden.
Durch die Klage wollen die Autoren Schadenersatz erzwingen und zukünftige Verletzungen ihrer Rechte verhindern. Erst vor kurzem hatte Google zugestimmt, bis zum November keine weiteren Bücher einzuscannen und online durchsuchbar zu machen, weil drei grosse US-Verlage gegen das Projekt angetreten waren.
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