Microsoft hat Programmcode für Office offengelegt

Office Wie wir bereits vor mehr als einem Jahr berichteten, hat Microsoft schon seit längerer Zeit im Sinn, nach seinen Windows-Produktreihen auch den Quellcode sämtlicher Komponenten von Microsoft Office für die Regierung, für Non-Profit-Organisationen und für viele Bildungsanstalten offenzulegen. Nun wurde diese Überlegung umgesetzt. Der Konzern aus Redmond will durch dieses Vorgehen erreichen, dass oben genannte Einrichtungen vorhandene Sicherheitsprobleme und -mängel in Produkten schneller analysieren, reproduzieren und schließlich selbst lösen können. Da zahllose Open-Source-Konkurrenten von Microsoft Office, wie beispielshalber OpenOffice.org oder Abiword, branchenweit großen Anklang und Fans finden, war es ein wichtiger Schritt, so Experte Ted Schadler.

Ferner wurde von einem Spezialisten aus den USA erwähnt, dass Microsoft die Vorteile und den Wert einer Offenlegung des eigenen Programmcodes, wenn auch nur für gewisse Institutionen und die Regierung, erkannt hat. Zu den Office-Anwendungen, deren Code man für vertrauenswürdige Partner freigab, zählen aktuelle Versionen (2003) des Mail-Programms Outlook, der Tabellenkalkulation Excel, der Textverarbeitung Word und viele weitere.
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