Statement zu PISA II von Microsoft Deutschland
"Deutschland sollte die Möglichkeiten moderner Informationstechnologie gezielter
für die Bildung einsetzen", sagte Jürgen Gallmann, Vorsitzender der
Geschäftsführung von Microsoft Deutschland, anlässlich der Veröffentlichung der
Ergebnisse von PISA II. "Die Weiterentwicklung unseres Bildungssystems bleibt
eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben." Schon aus Pisa I sei hervorgegangen,
dass PC und Internet als Lernmedien und Lernwerkzeuge insgesamt zu wenig genutzt
würden. Gallmann: "Wir müssen flexible Bildungsangebote schaffen, die auf
unterschiedliche Lebensabschnitte und individuelle Bedürfnisse zugeschnitten
sind. Moderne Informationstechnologie kann hier einen entscheidenden Beitrag
leisten. Mit ihrer Hilfe können wir den Lernprozess abwechslungsreicher
gestalten, neue Begeisterung entfachen und den Zugang zu Bildung und neuem
Wissen erleichtern."
Gallmann verwies darauf, dass sich Microsoft Deutschland bereits im Zuge von PISA I dazu entschlossen habe, sein Engagement für die Bildung zu verstärken. Dabei setzt das Unternehmen auch im vorschulischen Bereich an. "Dass bereits in die frühkindliche Bildung investiert und mehr Qualität in der Erzieherausbildung geschaffen werden muss, hat auch die jüngste OECD-Kindergartenstudie 'Starting Strong' zur frühkindlichen Bildung gezeigt. Hier wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern neue Wege gehen, denn Versäumnisse in frühen Jahren sind später nur schwer wieder auszugleichen." Die Bildungsinitiative "Schlaumäuse - Kinder entdecken Sprache" unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Renate Schmidt will Kinder im Kindergarten mit Hilfe moderner Medientechnologie spielerisch an Sprache und Schrift heranführen und so ihre natürliche Lust am Entdecken, Erforschen und Lernen fördern. Die Initiative richtet sich explizit an Kinderbetreuungseinrichtungen in strukturschwachen Regionen und Brennpunktgebieten. Erste positive Ergebnisse einer wissenschaftlichen Begleitstudie der TU Berlin liegen inzwischen vor. Nach Einschätzung der Erzieherinnen und Erzieher sowie der Eltern erlangten bemerkenswert viele Kinder im Schlaumäuse-Projekt Buchstabenkenntnisse und versuchten sich im selbstständigen Schreiben und Lesen - auch jenseits des Computers und zu Hause. 82 Prozent der Eltern bestätigen, dass die Initiative "großen Nutzen" bzw. einen "spürbaren Nutzen" für die Entwicklung der Sprachfähigkeiten ihrer Kinder habe.
Gallmann: "Bildung ist eine Aufgabe, die uns alle angeht. Mittlerweile gibt es einige Beispiele für erfolgreiche Public Private Partnerships, die innovative Wege für den Einsatz neuer Medien in der Bildung aufzeigen. Wichtig ist, dass wir solche Ansätze fortentwickeln und nicht immer nur auf den Gesetzgeber verweisen. Daran möchten wir mit Initiativen wie den Schlaumäusen aktiv mitwirken."
Über das Bildungsengagement von Microsoft
Gemeinsam mit Partnern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft hat
Microsoft das Bildungsnetzwerk WissensWert initiiert, um neue Lösungsansätze für
das mediengestützte Lernen zu fördern.
Mehr zu den Projekten von WissensWert finden Sie unter:
www.microsoft.de/wissenswert
News-Quelle: Pressemeldung Microsoft
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