PlayStation 6: Entwicklung der PS6 läuft laut Sony nach Plan

Sony treibt die Entwicklung der PlayStation 6 laut eigenen Angaben planmäßig voran. Ab dem Geschäftsjahr 2027 will der Konzern in die neue Plattform investieren. Ein Insider erwartet jedoch hohe Produktionskosten von rund 850 Euro pro Konsole.
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  • Sonys Entwicklung der kommenden PlayStation 6 verläuft laut Zeitplan
  • Ab dem im April 2027 beginnenden Geschäftsjahr sind Investitionen geplant
  • Genügend Speicherbausteine für das neue Modell wurden bereits gesichert
  • Analysten rechnen mit einem möglichen Verkaufsstart der Konsole ab 2028
  • Die Herstellungskosten der neuen Hardware könnten bei rund 960 Dollar liegen
  • Sonys PS5 erreichte bis Ende September 2026 weltweit 97,9 Millionen Verkäufe
  • Der operative Gewinn im Gaming-Bereich kletterte um stolze 89 Prozent

Entwicklung im Zeitplan

Im Rahmen der Vorstellung aktueller Geschäftszahlen hat Sony heute den aktuellen Stand der nächsten Konsolengeneration thematisiert. Finanzchefin Lin Tao bestätigte, dass die Entwicklung der PlayStation 6 planmäßig voranschreitet. Ab dem kommenden Geschäftsjahr will der Konzern in die neue Plattform investieren.

Für das kommende Geschäftsjahr, das im April 2027 beginnt, will das Unternehmen solide Fortschritte bei den Vorbereitungen auf die neue Plattform machen. Tao erklärte, dass Sony bereits ausreichende Mengen an Speicherkomponenten für den Zeitraum gesichert habe. Die offizielle Ankündigung der neuen Konsole soll zu einem angemessenen Zeitpunkt erfolgen.


Hohe Kosten für neue Hardware

Wie VGC berichtet, hatte Sony-Chef Hiroki Totoki bei einer früheren Quartalsbilanz in diesem Jahr erklärt, dass Sony noch nicht über ein Veröffentlichungsdatum entschieden habe. Analysten erwarten den Marktstart der PlayStation 6 teilweise für das Jahr 2028, sobald Sony den Verkauf von physischen Datenträgern einstellt. Der Analyst David Gibson geht jedoch davon aus, dass sich der Lebenszyklus der aktuellen Generation verlängern wird.

Gleichzeitig soll die kommende Hardware in der Produktion sehr teuer werden. Laut dem Hardware-Leaker Kepler\L2 liegen die Fertigungskosten bei rund 960 Dollar (etwa 855 Euro). Berichten zufolge sollen allein Arbeits- und Datenspeicher mehr als 680 Dollar (etwa 605 Euro) kosten.

Trotz der Summen sollen die Materialkosten der PlayStation 6 um 200 Dollar (etwa 178 Euro) unter denen des kommenden Xbox-Projekts mit dem Codenamen Magnus liegen. Sony selbst gab an, gestiegene Speicherkosten bei der aktuellen Hardware durch Preisanpassungen und Kostensenkungen ausgeglichen zu haben.

PS5-Verkäufe sinken langsam

Während die Arbeit an der neuen Konsole läuft, nähert sich die PlayStation 5 der Marke von 100 Millionen abgesetzten Einheiten. Bis Ende September 2026 konnte Sony weltweit 97,9 Millionen Konsolen ausliefern, wobei 2,6 Millionen auf das jüngste Quartal entfielen. Laut Tao sinken die Verkaufszahlen in der Phase des Konsolenzyklus wie erwartet langsam ab.

Dennoch legte die Spielesparte zu: Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um neun Prozent, der operative Gewinn um 89 Prozent. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer erreichte im September 127 Millionen, ein Rekord für diesen Monat. Ihre Prognose hob Sony unter anderem wegen höherer Verkäufe von Drittanbieter-Titeln wie GTA 6 und eigener Spiele an. Wolverine hat sich mehr als 2,4 Millionen Mal verkauft.

Werdet ihr den Umstieg auf die nächste Konsolengeneration direkt zum Start wagen oder wartet ihr erst einmal ab? Teilt eure Gedanken und Pläne gerne mit uns in den Kommentaren!

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Witold Pryjda

Senior Redakteur

Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.

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