Portal-Prequel geleakt: Valves F-Stop ist nach 19 Jahren nun spielbar
Fast 20 Jahre nach der Einstellung durch Valve ist das Portal-Prequel F-Stop vollständig spielbar im Netz aufgetaucht. Eine engagierte Community konnte den Titel aus drei separaten Daten-Leaks der vergangenen Monate erfolgreich zusammensetzen.
Den Grundstein bildete ein Datensatz von rund 13 Terabyte, der im August auftauchte und einen Großteil der Spiel-Assets enthielt. Die fehlenden Bausteine, bestehend aus dem Quellcode sowie den Kartendaten, gelangten in den vergangenen Tagen auf einen Discord-Server. Laut den Moderatoren des Servers forderte der Leaker der Kartendaten ursprünglich 1000 Dollar (etwa 893 Euro), stellte sie letztlich aber kostenfrei zur Verfügung.
Auf YouTube ansehen
Laut Kotaku prüfte das Valve-Cut-Content-Team die Echtheit der Kartendaten, anschließend kombinierte die Community die Datenpakete zu einem lauffähigen Spiel.
F-Stop entstand 2007 während einer dreimonatigen Entwicklungsphase bei Valve, in der das Personal in fünf Teams aufgeteilt wurde. Die grundlegende Spielmechanik unterscheidet sich dabei deutlich von den späteren Serienablegern.
Obwohl die Firmenleitung von dem Projekt eigentlich recht angetan war, zeigten sich die damaligen Testspieler zurückhaltend. Das Spiel wurde daraufhin gestoppt, jedoch flossen verschiedene Elemente wie Charaktere und Dialoge später in Portal 2 ein.
Die Kampagne lässt sich in knapp einer Stunde abschließen und wird von Nutzern als zu 99 Prozent vollständig beschrieben. Es fehlen lediglich vereinzelte Texturen und Tonspuren. Wer selbst mal reinschnuppern will, muss sich aber derzeit noch gedulden. Grund ist, dass sich der direkte Zugriff auf die Spieldateien aktuell schwierig gestaltet, da der genutzte Discord-Server nur noch für geladene Mitglieder zugänglich ist. Wer das Gameplay sehen möchte, findet aber Spieldurchläufe auf YouTube.
Was haltet ihr von der Kamera-Mechanik in F-Stop? Hättet ihr das Prequel gerne als offizielles Spiel gesehen? Teilt uns eure Meinung in den Kommentaren mit!
Siehe auch:
- Ein verworfenes Portal-Prequel von Valve namens F-Stop ist im Netz aufgetaucht
- Die Community fügte drei getrennte Daten-Leaks zu einem spielbaren Titel zusammen
- Rund 13 Terabyte an Assets wurden durch Quellcode und Kartendaten ergänzt
- Statt Portalen nutzen Spieler eine Kamera für das Lösen von Umgebungsrätseln
- Das Spielprinzip von 2007 erinnert mechanisch an den Titel Viewfinder
- Die etwa einstündige Kampagne gilt unter Spielern als nahezu komplett spielbar
Spielbares Portal-Prequel geleakt
Knapp zwei Jahrzehnte nach der internen Einstellung ist ein verworfenes Projekt von Valve an die Öffentlichkeit gelangt. Das lange Zeit als verschollen geltende Portal-Prequel F-Stop kursiert derzeit als spielbare Version im Netz. Der Leak beruht allerdings auf mehreren Puzzlestücken: Die Rekonstruktion des Titels basiert nämlich auf der Zusammenführung von drei getrennten Daten-Leaks.Den Grundstein bildete ein Datensatz von rund 13 Terabyte, der im August auftauchte und einen Großteil der Spiel-Assets enthielt. Die fehlenden Bausteine, bestehend aus dem Quellcode sowie den Kartendaten, gelangten in den vergangenen Tagen auf einen Discord-Server. Laut den Moderatoren des Servers forderte der Leaker der Kartendaten ursprünglich 1000 Dollar (etwa 893 Euro), stellte sie letztlich aber kostenfrei zur Verfügung.
Auf YouTube ansehenLaut Kotaku prüfte das Valve-Cut-Content-Team die Echtheit der Kartendaten, anschließend kombinierte die Community die Datenpakete zu einem lauffähigen Spiel.
F-Stop entstand 2007 während einer dreimonatigen Entwicklungsphase bei Valve, in der das Personal in fünf Teams aufgeteilt wurde. Die grundlegende Spielmechanik unterscheidet sich dabei deutlich von den späteren Serienablegern.
Puzzle-Lösung per Kamera
Anstelle der Portal-Kanone nutzen Spieler eine Kamera von Aperture Science. Damit lassen sich Objekte in der Spielwelt fotografieren und an anderen Orten wieder platzieren, um räumliche Rätsel zu lösen. Dieses Konzept erinnert an Viewfinder. Optisch orientiert sich der Titel mit einer Cel-Shading-Grafik an Team Fortress 2.Obwohl die Firmenleitung von dem Projekt eigentlich recht angetan war, zeigten sich die damaligen Testspieler zurückhaltend. Das Spiel wurde daraufhin gestoppt, jedoch flossen verschiedene Elemente wie Charaktere und Dialoge später in Portal 2 ein.
Die Kampagne lässt sich in knapp einer Stunde abschließen und wird von Nutzern als zu 99 Prozent vollständig beschrieben. Es fehlen lediglich vereinzelte Texturen und Tonspuren. Wer selbst mal reinschnuppern will, muss sich aber derzeit noch gedulden. Grund ist, dass sich der direkte Zugriff auf die Spieldateien aktuell schwierig gestaltet, da der genutzte Discord-Server nur noch für geladene Mitglieder zugänglich ist. Wer das Gameplay sehen möchte, findet aber Spieldurchläufe auf YouTube.
Was haltet ihr von der Kamera-Mechanik in F-Stop? Hättet ihr das Prequel gerne als offizielles Spiel gesehen? Teilt uns eure Meinung in den Kommentaren mit!
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.