Amazon Echo, Fire TV, Kindle:
Extreme Preiserhöhung nach Chip-Mangel

Knappe Speicherchips zwingen Amazon zu harten Preiserhöhungen bei Echo und Kindle. Die Ära billiger Einstiegsgeräte endet damit abrupt. Doch ausgerechnet eine bekannte Hardware-Sparte bleibt von dem plötzlichen Aufschlag vorerst verschont.
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Amazon x Saturn

    Preisanstieg bei Amazon-Geräten

    Die Preiserhöhungen für Amazon-Geräte in den USA dürften sehr wahrscheinlich auch zeitnah Deutschland erreichen. Der anhaltende Mangel an Speicherchips hat dort bereits zu deutlichen Preissteigerungen geführt. Betroffen sind unter anderem Echo-Lautsprecher, Fire-TV-Geräte, Kindle-E-Reader und Eero-Router. Amazon reagiert damit nach eigenen Angaben auf gestiegene Kosten für wichtige Bauteile.

    Wie Digital Trends berichtet, begründet Amazon den Schritt mit stark gestiegenen Beschaffungskosten für Speicherkomponenten. Flash-Speicher und Arbeitsspeicher sind wichtige Bauteile moderner Geräte - von Streaming-Hardware bis zu Mesh-Netzwerken.


    Besonders betroffen sind Einstiegsgeräte. Die Preisänderungen bei mehreren Modellen fallen deutlich aus:

    • Echo Dot: von 50 US-Dollar auf 80 US-Dollar
    • Fire TV Stick 4K Max: von 60 US-Dollar auf 85 US-Dollar
    • Kindle Paperwhite: von 160 US-Dollar auf 200 US-Dollar
    • Eero Pro 7: von 700 US-Dollar auf 800 US-Dollar

    Ursachen in der Industrie

    Hinter der Entwicklung steht der anhaltende Boom bei Anwendungen für künstliche Intelligenz. Der Ausbau von Rechenzentren bindet große Teile der Produktionskapazitäten. Hersteller von Unterhaltungselektronik konkurrieren mit Anbietern von Servertechnik um knappe Ressourcen wie NAND- und DRAM-Speicher. Das treibt die Einkaufspreise für Geräte in die Höhe.

    Amazon hat seine Hardware häufig nahe an den Herstellungskosten verkauft. Gewinne erzielt der Konzern unter anderem mit Abonnements wie Amazon Prime und Medieninhalten. Die steigenden Materialkosten setzen dieses Geschäftsmodell jedoch unter Druck. Höhere Chip-Preise lassen sich nach Unternehmensangaben nicht dauerhaft intern ausgleichen.

    Von den Preiserhöhungen ausgenommen sind vorerst Produkte der Tochtermarke Ring. Sicherheitskameras und smarte Türklingeln kosten in den USA weiterhin so viel wie zuvor. Die Lage für Käufer von Unterhaltungselektronik bleibt damit angespannt.

    Rabatte auf dem Prüfstand

    Amazon-Hardware wird häufig im Rahmen von Rabattaktionen verkauft. Ein höheres Preisniveau könnte jedoch dazu führen, dass auch reduzierte Angebote künftig teurer ausfallen. Verbraucher müssen sich auf höhere Ausgaben für Heimelektronik einstellen.

    Wie bewertet ihr die plötzlichen Preiserhöhungen bei Amazon? Werdet ihr bei künftigen Rabattaktionen genauer hinsehen? Teilt eure Gedanken dazu gerne in den Kommentaren mit uns!

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    Welche Amazon-Geräte werden teurer?
    Amazon hat in den USA die Preise für einen Großteil seiner eigenen Hardware-Sparte spürbar angehoben. Betroffen sind vor allem Einstiegsgeräte wie Echo-Lautsprecher, Fire-TV-Sticks, Kindle-eReader sowie die eero-Mesh-Router.

    Für IT-Profis und Endanwender bedeutet dies, dass beliebte Smart-Home- und Netzwerk-Komponenten teurer werden. Wer aktuell größere Anschaffungen plant, sollte die Preisentwicklung genau im Auge behalten.
    Warum erhöht Amazon die Preise?
    Der Hauptgrund liegt in den massiv gestiegenen Kosten für Speicherkomponenten wie RAM und Flash-Speicher. Der weltweite KI-Boom und der Ausbau von Cloud-Diensten wie AWS saugen den Markt für diese Bausteine förmlich leer.

    Amazon hat diese Mehrkosten laut eigenen Angaben so lange wie möglich intern abgefangen. Nun lassen sich die Preissteigerungen bei der Hardware-Produktion jedoch nicht mehr ohne Weiteres kompensieren.
    Kommen die Preiserhöhungen nach DACH?
    Bislang gelten die drastischen Preisanpassungen offiziell nur für den US-Markt. Es heißt jedoch, dass sich die globale Chip-Knappheit mittelfristig auch auf die europäischen Preise auswirken könnte.

    Da die zugrundeliegenden Hardware-Kosten weltweit steigen, ist ein Überschwappen auf Deutschland, Österreich und die Schweiz sehr wahrscheinlich. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte geplante Käufe zeitnah tätigen.
    Wie stark steigen die Preise konkret?
    Die Aufschläge fallen teils drastisch aus: Der Echo Dot klettert in den USA von 49,99 auf 79,99 US-Dollar - ein Plus von 60 Prozent. Der Fire TV Stick 4K Max steigt von 59,99 auf 84,99 US-Dollar.

    Auch im Netzwerkbereich wird es teurer: Das eero Pro 7 kostet nun 799,99 statt 699,99 US-Dollar. Diese Sprünge zeigen, dass selbst kleine Alltagsgeräte stark von den globalen Lieferketten abhängig sind.
    Sind Ring-Kameras auch betroffen?
    Interessanterweise bleibt die Smart-Home-Marke Ring von den aktuellen Preiserhöhungen vorerst verschont. Weder Sicherheitskameras noch smarte Türklingeln wurden in den USA teurer.

    Angeblich nutzt Amazon hier andere Beschaffungswege oder die verbaute Hardware ist weniger stark von der aktuellen Speicher-Knappheit betroffen. Dies zeigt, dass die Preisbildung stark segmentiert erfolgt.
    Sind andere Hersteller auch betroffen?
    Ja, die Speicherknappheit ist ein branchenweites Problem. Auch Größen wie Apple, Microsoft, Dell und Lenovo spüren den Druck. Microsoft hat beispielsweise bereits die Preise für Xbox-Konsolen angepasst.

    Apple-CEO Tim Cook bezeichnete die aktuelle Preislage bei Speichern sogar als "Jahrhundertflut". Solange der KI-Sektor weiterhin massiv Ressourcen bindet, werden Hardware-Kosten über alle Marken hinweg hoch bleiben.
    Zusammenfassung
    • Gestiegene Kosten für Speicherchips verteuern Amazon-Geräte
    • In den USA steigen die Preise für Echo, Kindle und Fire TV stark
    • Ein Transfer der Preisanpassungen nach Deutschland ist absehbar
    • Der anhaltende KI-Boom bindet globale Produktionskapazitäten
    • Produkte der Tochtermarke Ring sind vorerst nicht betroffen

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