Keinerlei Geheimnisse: Neuer Leak zeigt das faltbare iPhone im Detail

Das noch nicht vorgestellte faltbare iPhone sorgt für weitere Schlagzeilen: Neue Leaks von Schutzhüllen geben detaillierte Einblicke in Design, Kamera und Ausstattung - und lassen kaum noch Raum für Überraschungen vor der offiziellen Präsentation.

Ein Zubehör-Hersteller war der "Verräter"

Noch ist das faltbare iPhone nicht offiziell vorgestellt, doch neue Leaks zeichnen ein immer klareres Bild. Aktuell sorgen Bilder von Schutzhüllen für Aufsehen, die offenbar auf Basis bereits verteilter Gerätespezifikationen entstanden sind - ein Hinweis darauf, dass Apple Zubehörhersteller frühzeitig einbindet.

Den geleakten Aufnahmen zufolge dürfte das Modell, das in der Gerüchteküche häufig als "iPhone Ultra" oder "iPhone Fold" gehandelt wird, ein anderes Format wählen als viele aktuelle Foldables, das zeigte sich schon früh. iPhone Ultra Hüllen-Leak
iPhone Ultra Hüllen-LeakiPhone Ultra Hüllen-LeakiPhone Ultra Hüllen-LeakiPhone Ultra Hüllen-Leak

Statt eines schmalen, hochformatigen Designs soll sich das Gerät horizontal aufklappen und im geöffneten Zustand eher an ein kompaktes Tablet erinnern.

Damit würde Apple einen ähnlichen Ansatz verfolgen wie zuletzt Huawei. Auch bei der Ausstattung zeigen sich Besonderheiten. Auf der Rückseite ist offenbar ein Dual-Kamerasystem in einer schlanken Leiste verbaut.

Platzsparende Extras

Auf Face ID könnte Apple verzichten - mutmaßlich aus Platzgründen. Stattdessen deuten die Leaks auf einen seitlich integrierten Fingerabdrucksensor hin. Auffällig sind zudem zusätzliche Tasten an der Oberseite, die im aufgeklappten Zustand gut erreichbar sein sollen.

iPhone Fold: Von ersten Gerüchten bis zur Testproduktion

  • 2017
    2017
    Erste Berichte über ein faltbares iPhone tauchen auf - Analysten spekulieren über ein Gerät mit flexiblem Display "in naher Zukunft"
  • 2018
    2018-2020
    Analystenprognosen sagen einen Marktstart um 2020 voraus; der Termin wird später mehrfach korrigiert - zunächst auf 2023/2024, dann auf 2025
  • 2024
    2024
    Mehrere Reports verlagern den erwarteten Marktstart auf frühestens 2026, einige Quellen nennen bereits 2027 - vor allem wegen hoher Anforderungen an ein nahezu knickfreies Display
  • 2025
    Ende 2025
    Analyst Ming-Chi Kuo und weitere Beobachter rechnen mit einer Vorstellung im Herbst 2026, warnen aber vor Produktionsengpässen und möglichen Lieferschwierigkeiten bis 2027
  • 2026
    April
    Berichte aus der Lieferkette melden technische Probleme in der Testproduktion; ein Launch im Herbst 2026 gilt weiterhin als Ziel, könnte bei anhaltenden Schwierigkeiten jedoch auf 2027 verschoben werden

Alte Gerüchte bestätigen sich

Die nun bekannt gewordenen Hüllen bestätigen außerdem die Integration von MagSafe. Beim Display scheint Apple hingegen noch Kompromisse einzugehen: Während auf den Bildern keine Frontkamera im Hauptbildschirm zu sehen ist, sprechen frühere Berichte von einer Punch-Hole-Lösung. Eine Kamera unter dem Display soll intern getestet worden sein, sei aber noch nicht serienreif. Sonny Dickson: Apple iPhone 18 Pro (Max) & iPhone Fold DummysiPhone-18-Pro-(Max)- und iPhone-Fold-Dummys von vorn

Wie realistisch sind die Bilder?

Der Zeitpunkt der Leaks passt in eine Phase, in der der Markt für faltbare Smartphones spürbar in Bewegung gerät. Neue Modelle von Samsung und Huawei stehen in den Startlöchern, und die Erwartungen an Apple sind entsprechend hoch. Der Konzern gilt als spät, aber oft richtungsweisend, wenn es um neue Gerätekategorien geht.

Würdest du dir ein faltbares iPhone kaufen oder bleibst du beim klassischen Format? Diskutiere mit uns in den Kommentaren.
Zusammenfassung
  • Ein Zubehörhersteller gab Details zum Design des neuen iPhone Fold preis
  • Das faltbare Apple-Smartphone soll sich horizontal wie ein Tablet öffnen
  • Apple nutzt wohl einen seitlichen Fingerabdrucksensor statt Face ID
  • Auf der Geräterückseite findet sich Platz für ein duales Kamerasystem
  • Beobachter erwarten eine offizielle Vorstellung im Laufe des Jahres 2026
  • Technische Probleme bei der Displayproduktion könnten den Start verzögern

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