Nintendo Switch 2: Preiserhöhung ab September - 499 Euro UVP

Nintendo hat heute seine Prognosen für die Verkäufe der Switch 2 für das Jahr 2026 bekannt gegeben. Gleichzeitig kündigte man auch Preiserhöhungen an, die zunächst die japanische Sparversion treffen, ab 1. September aber auch Europa und die USA.
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Preiserhöhung erst in Japan, später in Europa

Trotz aller Vorbereitungen macht die durch die enorme Nachfrage seitens der Betreiber von Diensten aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) ausgelöste Speicherkrise auch dem japanischen Spielegiganten Nintendo schwer zu schaffen. Der Konzern kündigte jetzt an, dass man die Preise der neuen Nintendo Switch 2 schrittweise in den meisten Regionen erhöhen wird.

Den Anfang macht Nintendo in Japan, wo es seit dem Launch eine spezielle, nur in japanischer Sprache nutzbare Version der Switch 2 gibt, die bisher zu einem vergleichsweise extrem günstigen Preis verkauft wurde. Das Gerät kostete dort bisher nur 49.980 Yen, was umgerechnet nur gut 271 Euro entspricht.

Dieses Modell soll jetzt zum Preis von 59.980 Yen vertrieben werden, kostet also umgerechnet gut 325 Euro. Dies ist im internationalen Vergleich zwar immer noch sehr günstig, entspricht aber einer Preiserhöhung von ziemlich genau 20 Prozent.


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In Japan gilt die Preiserhöhung ab dem 25. Mai 2026. Neben der Sparversion werden auch die älteren Switch-Modelle teurer. So steigt der Preis der Switch mit OLED-Display von 37.980 auf 47.980 Yen (umgerechnet bisher 206 Euro, künftig 260 Euro). Die normale Switch legt von umgerechnet 179 Euro auf 239 Euro zu, während der Preis der Switch Lite von umgerechnet 119 Euro auf künftig 163 Euro zulegt.

UVP steigt in Europa ab September auf 499 Euro

Nintendo will nach eigenen Angaben ab dem 1. September 2026 auch in den USA, Kanada und Europa die Preise für die Switch 2 anziehen. In Europa kostet die Nintendo Switch 2 laut dem Hersteller ab dem 1. September nicht mehr 469,99 Euro, sondern wird ab diesem Termin für 499,99 Euro angeboten.

Grundsätzlich gilt natürlich, dass es sich bei den von Nintendo genannten Preisen um die offizielle Preisempfehlung des Herstellers handelt, die für die Händler nicht verbindlich ist. Durch Bundle-Angebote und Rabattaktionen ist außerdem damit zu rechnen, dass man gegenüber der UVP Einsparungen erzielen kann.

Dass Nintendo die Preise außerhalb Japans erst im September erhöht, deutet an, dass man wenig Hoffnung hat, dass die Speicherpreise im weiteren Jahresverlauf sinken, zumal die Produktion der ab September vertriebenen Geräte derzeit wahrscheinlich bereits in den kommenden Wochen erfolgt.

Konzernchef Shuntaro Furukawa begründete die Preiserhöhungen mit steigenden Komponentenkosten und der Entwicklung der Wechselkurse des japanischen Yen. Nintendo will nach seinen Angaben zunächst eine gleichbleibende Gewinnspanne erhalten, dürfte aber langfristig durchaus mit sinkenden Verkaufszahlen rechnen.

Für das seit Anfang April laufende Geschäftsjahr geht Nintendo dennoch davon aus, dass man rund 16,5 Millionen Switch 2 verkaufen wird. Bis zum Ende des letzten Geschäftsjahres konnte der Konzern nach eigenen Angaben bereits 19,9 Millionen Einheiten seiner neuesten Spielkonsole absetzen.

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Zusammenfassung
  • Nintendo erhöht die Preise für die Switch 2 weltweit und verändert damit die Gaming-Landschaft
  • Die Speicherkrise durch die enorme KI-Nachfrage macht auch Nintendo schwer zu schaffen
  • In Japan steigt der Preis der Switch 2 um 20 Prozent auf umgerechnet 325 Euro
  • Die japanische Preiserhöhung für die Switch 2 gilt bereits ab dem 25. Mai 2026
  • In Europa kostet die Nintendo Switch 2 ab dem 1. September 2026 dann 499,99 Euro
  • Nintendo erwartet für dieses Geschäftsjahr rund 16,5 Millionen verkaufte Switch-2-Einheiten
  • Konzernchef Furukawa begründete die Erhöhung mit gestiegenen Komponentenkosten und Wechselkursen

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