Gemini erhält massives Redesign, aber Android-Nutzer müssen warten
Google rollt eine komplett überarbeitete Benutzeroberfläche für den KI-Assistenten Gemini aus. Um die Bedienung auf Smartphones flüssiger zu machen, ordnen die Entwickler sämtliche Werkzeuge und Menüs um. Zuerst bedient man iOS.
Im Zentrum der Überarbeitung steht ein dynamischer Hintergrund mit Farbverlauf, der auf Eingaben reagiert. Das zentrale Textfeld präsentiert sich nun in einer abgerundeten Form. Eine neue Plus-Schaltfläche bündelt verschiedene, zuvor verstreute Werkzeuge an einem zentralen Ort. Das schafft zwar mehr Übersichtlichkeit, erfordert bei langjährigen Nutzern jedoch eine gewisse Umgewöhnung in den Arbeitsabläufen.
Über das neue Menü lassen sich verschiedene Funktionen direkt aufrufen. Dazu zählen die Kamera und die Fotogalerie für visuelle Eingaben, die Musikerkennung und Canvas-Werkzeuge. Auch geführtes Lernen, tiefergehende Recherchen sowie ein Dateimanagement für Notizbücher und weitere Uploads sind dort nun zu finden. Gemini in Google Maps zeigt beispielsweise, wie Google die KI zunehmend in seine Dienste integriert.
Auch innerhalb der Chatverläufe gibt es strukturelle Anpassungen: Die Option zur Anzeige der Denkschritte der KI wurde in ein erweitertes Menü verschoben. Die detaillierte Begründung der Antworten erscheint jetzt als separates Fenster am unteren Bildschirmrand. Die Icons der App wurden ebenfalls überarbeitet und setzen auf dünnere, abgerundete Linien.
Auf Geräten von Apple nutzt das Design zudem eine Liquid-Glass-Ästhetik. Das setzt auf halbtransparente Ebenen, die dem Interface mehr visuelle Tiefe verleihen. Das Update erfolgt in Phasen, sodass selbst auf vielen iPhones noch die alte Optik angezeigt wird. Für Android gibt es derzeit noch keine bestätigten Sichtungen der neuen Oberfläche.
Da Google solche Anpassungen oft schrittweise testet, ist derzeit nicht klar, wann die breite Masse der Anwender mit den Änderungen rechnen kann. Die Neuerungen werten die App optisch auf, verlangen den Nutzern durch die veränderte Anordnung der Elemente aber etwas Anpassungsfähigkeit ab.
Wie gefällt euch die neue Optik der App und nutzt ihr solche KI-Werkzeuge regelmäßig? Teilt eure Gedanken dazu gerne unten in den Kommentaren mit uns.
Download Gemini Desktop - Google Gemini als Windows-App
Siehe auch:
Neues Design für Google Gemini
Google verteilt aktuell ein ziemlich weitreichendes Update für die Benutzeroberfläche der hauseigenen KI-App Gemini. Die Aktualisierung bringt für Mobilgeräte eine veränderte Optik sowie angepasste Menüstrukturen. Schade für Android-Anwender: Zunächst erhalten Nutzer des Apple-Betriebssystems iOS Zugriff auf die Neuerungen, deren Ziel eine flüssigere und übersichtlichere Bedienung ist. Gemini bereits seit 2024 in Deutschland offiziell verfügbar.Im Zentrum der Überarbeitung steht ein dynamischer Hintergrund mit Farbverlauf, der auf Eingaben reagiert. Das zentrale Textfeld präsentiert sich nun in einer abgerundeten Form. Eine neue Plus-Schaltfläche bündelt verschiedene, zuvor verstreute Werkzeuge an einem zentralen Ort. Das schafft zwar mehr Übersichtlichkeit, erfordert bei langjährigen Nutzern jedoch eine gewisse Umgewöhnung in den Arbeitsabläufen.
Über das neue Menü lassen sich verschiedene Funktionen direkt aufrufen. Dazu zählen die Kamera und die Fotogalerie für visuelle Eingaben, die Musikerkennung und Canvas-Werkzeuge. Auch geführtes Lernen, tiefergehende Recherchen sowie ein Dateimanagement für Notizbücher und weitere Uploads sind dort nun zu finden. Gemini in Google Maps zeigt beispielsweise, wie Google die KI zunehmend in seine Dienste integriert.
Veränderte Navigationselemente
Wie 9to5Google schreibt, ändert der Konzern auch die grundlegende Navigation der Anwendung. Die Auswahl des zugrundeliegenden KI-Modells wandert als Dropdown-Menü in die obere linke Ecke. Der Wechsel zwischen verschiedenen Nutzerkonten findet sich künftig am unteren Rand der Navigationsleiste. Das stellt eine deutliche Abweichung vom bisherigen Layout-Standard des Unternehmens dar.Auch innerhalb der Chatverläufe gibt es strukturelle Anpassungen: Die Option zur Anzeige der Denkschritte der KI wurde in ein erweitertes Menü verschoben. Die detaillierte Begründung der Antworten erscheint jetzt als separates Fenster am unteren Bildschirmrand. Die Icons der App wurden ebenfalls überarbeitet und setzen auf dünnere, abgerundete Linien.
Auf Geräten von Apple nutzt das Design zudem eine Liquid-Glass-Ästhetik. Das setzt auf halbtransparente Ebenen, die dem Interface mehr visuelle Tiefe verleihen. Das Update erfolgt in Phasen, sodass selbst auf vielen iPhones noch die alte Optik angezeigt wird. Für Android gibt es derzeit noch keine bestätigten Sichtungen der neuen Oberfläche.
Da Google solche Anpassungen oft schrittweise testet, ist derzeit nicht klar, wann die breite Masse der Anwender mit den Änderungen rechnen kann. Die Neuerungen werten die App optisch auf, verlangen den Nutzern durch die veränderte Anordnung der Elemente aber etwas Anpassungsfähigkeit ab.
Wie gefällt euch die neue Optik der App und nutzt ihr solche KI-Werkzeuge regelmäßig? Teilt eure Gedanken dazu gerne unten in den Kommentaren mit uns.
Download Gemini Desktop - Google Gemini als Windows-App
Zusammenfassung
- Google verteilt im Mai 2026 ein umfassendes Redesign für die Gemini-App
- iOS-Nutzer erhalten die Neuerungen zuerst, Android-Anwender müssen warten
- Ein dynamischer Farbverlaufshintergrund reagiert künftig auf Nutzereingaben
- Eine neue Plus-Schaltfläche bündelt Werkzeuge wie Kamera und Musikerkennung
- Modellauswahl und Kontowechsel wandern an neue Positionen im Interface
- Apple-Geräte erhalten eine halbtransparente Liquid-Glass-Ästhetik
- Der Zeitplan für die Android-Einführung der neuen Oberfläche bleibt unklar
Siehe auch:
- Google Gemini für Mac: Assistent kommt nativ auf den Apple-Desktop
- Großes Update für Google Home: Gemini spricht jetzt endlich Deutsch
- Teenie masturbiert "mit" Gemini, Google sperrt Familienkonto (nicht?)
- Navigation & Gemini: Google Maps mit größtem Update seit Jahren
- Das Bearbeiten von Nano Banana-Bildern via Gemini wird viel einfacher
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