Supermicro-Co-Gründer schmuggelte GPUs für 2,5 Mrd. $ nach China
Die US-Justiz hat einen Mitgründer des Server-Herstellers Supermicro angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, KI-Hardware im Wert von 2,5 Milliarden Dollar illegal nach China exportiert zu haben. Die Täter nutzten dabei ziemlich raffinierte Tricks.
Das Netzwerk agierte über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Zwischen April und Mai 2025 sollen die Beteiligten Server für 510 Millionen Dollar (etwa 444 Millionen Euro) verschoben haben. Die Hardware war oft mit Prozessoren von Nvidia bestückt. Sie gelangte laut Anklage über Taiwan und über Mittelsmänner in Südostasien nach China.
Die manipulierten Geräte dienten dazu, interne Prüfungen zu bestehen. Während den Kontrolleuren die Attrappen präsentiert wurden, befanden sich die echten Server bereits in neutralen Verpackungen auf dem Weg zu den chinesischen Kunden. Super Micro Computer selbst wird in der Anklageschrift nicht als Beschuldigter geführt, sondern lediglich als "US-Hersteller" bezeichnet.
In den vergangenen Monaten geriet der Konzern in den Fokus von Leerverkäufern. Sie äußerten Zweifel an den internen Kontrollmechanismen. Aktuell hat das Unternehmen eine Stellungnahme zu den aktuellen Vorwürfen veröffentlicht. Darin heißt es, das Verhalten der angeklagten Personen verstoße gegen die Firmenrichtlinien und dass man vollumfänglich mit den Behörden kooperiere. Liaw und ein anderer Mitarbeiter wurden umgehend beurlaubt.
Der Bedarf an Hardware für Künstliche Intelligenz ist rasant gestiegen. Rechenzentren benötigen spezialisierte Beschleunigerkarten, um Sprachmodelle zu trainieren. Die strengen Exportkontrollen der US-Justiz zielen darauf ab, den Technologietransfer nach China zu verlangsamen, da die Behörden eine militärische Nutzung befürchten.
Was denkt ihr über die strengen Exportkontrollen für Hardware? Glaubt ihr, dass solche Maßnahmen den Technologietransfer aufhalten können? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
Illegaler Export von KI-Hardware
Die US-Justizbehörden haben Anklage gegen drei Personen erhoben, die in Verbindung mit dem Server-Hersteller Super Micro Computer (kurz: Supermicro) stehen. Ihnen wird vorgeworfen, KI-Server im Wert von 2,5 Milliarden Dollar (etwa 2,18 Milliarden Euro) illegal nach China exportiert zu haben. Unter den Beschuldigten befindet sich mit Yih-Shyan Liaw ein Mitgründer des Unternehmens. Der zentrale Vorwurf lautet auf Verschwörung zur Umgehung von US-Exportgesetzen.Das Netzwerk agierte über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Zwischen April und Mai 2025 sollen die Beteiligten Server für 510 Millionen Dollar (etwa 444 Millionen Euro) verschoben haben. Die Hardware war oft mit Prozessoren von Nvidia bestückt. Sie gelangte laut Anklage über Taiwan und über Mittelsmänner in Südostasien nach China.
Manipulation von Seriennummern
Wie Reuters unter Berufung auf eine Mitteilung der US-Justiz berichtet, gingen die Täter gezielt vor, um die Herkunft der Ware zu verschleiern. Die Ermittler geben an, dass Mitarbeiter Haartrockner verwendeten, um Seriennummern von echten Servern zu lösen. Das Etikett wurde anschließend auf eine funktionslose Attrappe geklebt.Die manipulierten Geräte dienten dazu, interne Prüfungen zu bestehen. Während den Kontrolleuren die Attrappen präsentiert wurden, befanden sich die echten Server bereits in neutralen Verpackungen auf dem Weg zu den chinesischen Kunden. Super Micro Computer selbst wird in der Anklageschrift nicht als Beschuldigter geführt, sondern lediglich als "US-Hersteller" bezeichnet.
Wirtschaftliche Folgen
Liaw ist 71 Jahre alt und im Silicon Valley gut vernetzt. Er war ein regelmäßiger Redner bei Branchenveranstaltungen. Das Unternehmen hatte in der Vergangenheit jedoch schon mehrfach Probleme mit der Buchhaltung. Im Jahr 2018 nahm die Nasdaq die Aktie kurzzeitig aus dem Handel, da Fristen für Finanzberichte verstrichen waren.In den vergangenen Monaten geriet der Konzern in den Fokus von Leerverkäufern. Sie äußerten Zweifel an den internen Kontrollmechanismen. Aktuell hat das Unternehmen eine Stellungnahme zu den aktuellen Vorwürfen veröffentlicht. Darin heißt es, das Verhalten der angeklagten Personen verstoße gegen die Firmenrichtlinien und dass man vollumfänglich mit den Behörden kooperiere. Liaw und ein anderer Mitarbeiter wurden umgehend beurlaubt.
Der Bedarf an Hardware für Künstliche Intelligenz ist rasant gestiegen. Rechenzentren benötigen spezialisierte Beschleunigerkarten, um Sprachmodelle zu trainieren. Die strengen Exportkontrollen der US-Justiz zielen darauf ab, den Technologietransfer nach China zu verlangsamen, da die Behörden eine militärische Nutzung befürchten.
Was denkt ihr über die strengen Exportkontrollen für Hardware? Glaubt ihr, dass solche Maßnahmen den Technologietransfer aufhalten können? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Supermicro-Mitgründer wegen illegalen GPU-Exports nach China angeklagt
- KI-Server im Wert von 2,5 Milliarden Dollar wurden illegal exportiert
- Hardware mit Nvidia-Prozessoren gelangte über Taiwan nach China
- Seriennummern wurden mit Haartrocknern gelöst und auf Attrappen geklebt
- Echte Server wurden in neutralen Verpackungen nach China verschickt
- Supermicro selbst wird in der Anklageschrift nicht als Beschuldigter geführt
- US-Exportkontrollen sollen den Technologietransfer nach China bremsen
Siehe auch:
- Anthropic wirft China-KIs massenhaften Technologie-Klau vor
- KI-Chips für China? "Als würde man Nordkorea Atomwaffen geben"
- Airbus wird KI-Roboter aus China für die Flugzeugmontage testen
- DeepMind-CEO: China hat bei KI nur Monate Rückstand auf die USA
- China setzt auf humanoide KI-Polizisten zur Verkehrsüberwachung
Thema:
Videos zum Thema KI
- KI hält in Kameras Einzug: Was sie dort tut und was es bringt
- Super Bowl 2026: OpenAI lässt uns mit Codex Neues erschaffen
- Super Bowl 2026: Claude verrät, wie man einen Sixpack bekommt
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- Super Bowl 2026: Base44 zeigt, wie KI jeden zum Programmierer macht
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Amazon Prime Day: Die Tages- und Blitzangebote im Vergleich
- Optionales Windows-11-Update mit neuer Wiederherstellung gestartet
- Neue Ikea-Smart-Home-Produkte aufgetaucht - das soll bald kommen
- Preis-Kracher im Vodafone-Netz: 70 GB Allnet-Flat für nur 9,99 Euro
- AMD bestätigt Probleme mit FSR-Treiber 26.6.2 auf vielen Windows-PCs
- Apple startet iOS 27 Beta 2 und zeigt, was Nutzer ab Herbst erwartet
- Samsung Galaxy Z Flip8, Fold8 & Fold8 Ultra: Infos zu Farben & Speicher
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen