WhatsApp Plus: Meta plant kostenpflichtiges Abo für den Messenger
WhatsApp bleibt grundsätzlich kostenlos, doch Meta plant erstmals seit Jahren wieder ein Bezahlmodell für Endnutzer. Wer künftig mehr Chats anpinnen oder das Design der App ändern möchte, soll für das neue Plus-Abo monatlich zur Kasse gebeten werden.
Der Konzern zielt mit dem Schritt vermutlich auf besonders aktive Nutzer ab, die sich mehr Individualisierung und bessere Organisationsmöglichkeiten für ihre Chats wünschen. Bislang finanzierte sich der Dienst vornehmlich über Lösungen für Geschäftskunden, doch nun scheint ein direkterer Monetarisierungsweg für Endverbraucher eingeschlagen zu werden. Das Konzept ähnelt dabei stark dem Modell von Telegram Premium.
WhatsApp Plus wird zusätzliche Anpassungsmöglichkeiten bieten ...
Wie WABetaInfo schreibt, befinden sich die neuen Funktionen bereits in der aktiven Entwicklung für Android und iOS. In aktuellen Beta-Versionen der Software sind diverse Hinweise auf das kommende Abo-Modell aufgetaucht, die einen detaillierten Ausblick auf den geplanten Funktionsumfang geben:
20 angepinnte Chats statt regulär nur drei
Ein Startdatum oder Preise für Deutschland sind noch unbekannt. Meta verlangt für verifizierte Business-Accounts derzeit rund 15 US-Dollar im Monat. Historisch gesehen ist ein Bezahlmodell kein Neuland für den Messenger. Vor der kompletten Gratis-Umstellung im Jahr 2016 mussten Nutzer auf iOS eine einmalige Gebühr von einem Dollar bzw. Euro entrichten, auf Android wurde der Betrag jährlich fällig.
Würdet ihr für mehr Funktionen in WhatsApp bezahlen oder reicht euch die Gratis-Version vollkommen aus? Schreibt uns eure Meinung jetzt unten in die Kommentare!
Siehe auch:
WhatsApp Plus: Abo für Messenger geplant
Meta arbeitet derzeit an einer Premium-Version seines weltweit beliebten Messengers. Unter der Bezeichnung WhatsApp Plus sollen Nutzer künftig gegen eine monatliche Gebühr Zugriff auf erweiterte Funktionen erhalten, die über den Standardumfang der App hinausgehen. Die Basisversion des Dienstes, die Milliarden Menschen täglich für Nachrichten und Anrufe nutzen, bleibt dabei jedoch für alle Anwender weiterhin vollständig kostenlos bestehen.Der Konzern zielt mit dem Schritt vermutlich auf besonders aktive Nutzer ab, die sich mehr Individualisierung und bessere Organisationsmöglichkeiten für ihre Chats wünschen. Bislang finanzierte sich der Dienst vornehmlich über Lösungen für Geschäftskunden, doch nun scheint ein direkterer Monetarisierungsweg für Endverbraucher eingeschlagen zu werden. Das Konzept ähnelt dabei stark dem Modell von Telegram Premium.
WhatsApp Plus wird zusätzliche Anpassungsmöglichkeiten bieten ...
Wie WABetaInfo schreibt, befinden sich die neuen Funktionen bereits in der aktiven Entwicklung für Android und iOS. In aktuellen Beta-Versionen der Software sind diverse Hinweise auf das kommende Abo-Modell aufgetaucht, die einen detaillierten Ausblick auf den geplanten Funktionsumfang geben:
- Erweiterte Chat-Verwaltung: Abonnenten können bis zu 20 Unterhaltungen oben anpinnen.
- Optische Anpassungen: Zugriff auf 14 verschiedene App-Icons und diverse Farb-Themes.
- Exklusive Inhalte: Spezielle Sticker und individuelle Klingeltöne für Anrufe.
Mehr Übersicht im Chat
Das wohl nützlichste Feature für Vielnutzer ist die massive Erweiterung der fixierten Chats. In der kostenlosen Version ist es derzeit nur möglich, drei Unterhaltungen oben in der Liste zu verankern. Im Plus-Modus wird das Limit auf 20 erhöht. Das erleichtert die Übersicht erheblich, wenn man mit vielen Kontakten, Familiengruppen oder Arbeitskollegen gleichzeitig kommuniziert und den schnellen Zugriff nicht verlieren möchte.
20 angepinnte Chats statt regulär nur drei
Ironie der Namensgebung
Zusätzlich legt Meta großen Wert auf optische Anpassungen wie Themes. Besonders die Namenswahl entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Unter dem Namen WhatsApp Plus existierte jahrelang eine populäre, aber inoffizielle Modifikation. Diese bot genau jene Designs, die Meta nun selbst verkaufen möchte. Der Konzern ging damals rigoros gegen die Drittanbieter vor und sperrte sogar Nutzerkonten temporär. Nun kehrt das Unternehmen teilweise zu den Wurzeln zurück und integriert beliebte Funktionen der einst bekämpften Modifikationen.Ein Startdatum oder Preise für Deutschland sind noch unbekannt. Meta verlangt für verifizierte Business-Accounts derzeit rund 15 US-Dollar im Monat. Historisch gesehen ist ein Bezahlmodell kein Neuland für den Messenger. Vor der kompletten Gratis-Umstellung im Jahr 2016 mussten Nutzer auf iOS eine einmalige Gebühr von einem Dollar bzw. Euro entrichten, auf Android wurde der Betrag jährlich fällig.
Würdet ihr für mehr Funktionen in WhatsApp bezahlen oder reicht euch die Gratis-Version vollkommen aus? Schreibt uns eure Meinung jetzt unten in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Meta plant mit WhatsApp Plus ein neues monatliches Abo für Endnutzer
- Die kostenlose Basisversion bleibt für alle Nutzer weiterhin erhalten
- Abonnenten können künftig bis zu 20 Chats oben in der Liste anpinnen
- Neue Themes, exklusive Sticker und individuelle Klingeltöne inklusive
- Das Konzept erinnert stark an das bestehende Modell von Telegram Premium
- Hinweise auf das Abo-Modell tauchten in aktuellen Betaversionen auf
- Vor der Gratis-Umstellung im Jahr 2016 kostete WhatsApp einen Dollar
Siehe auch:
- Nach WhatsApp-Update: Fremde können euren Status sehen
- Nachrichten planen: WhatsApp integriert lang ersehnte Funktion
- Endlich: WhatsApp-Update löst ein extrem nerviges Gruppenproblem
- Neues WhatsApp-Design: Nervige Status-Updates bald im Mittelpunkt?
- So folgt ihr WinFuture: Social Media, WhatsApp, Newsletter & Co.
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