Scratchgate beim iPhone 17:
Apple rüstet MagSafe mit Silikonring nach

Apple reagiert auf die sogenannte "Scratchgate"-Kontroverse bei iPhone 17 Pro und iPhone Air: Konkret sollen neue MagSafe-La­de­ge­rä­te mit Silikonringen Kratzer an Ausstellungsgeräten verhindern. Das Problem entstand durch abgenutzte Ladestände in den Stores.
Smartphone, Apple, Iphone, Apple iPhone 17, Apple iPhone 17 Pro, Apple iPhone 17 Pro Max
Apple

Apple rüstet MagSafe-Ladegeräte nach

Das sogenannte "Scratchgate" beschäftigte Apple bereits kurz nach dem Launch der iPhone 17-Serie: Kunden bemerkten nämlich in Apple Stores sichtbare Kratzer und Schrammen an Ausstellungsgeräten der iPhone 17 Pro und iPhone Air Modelle, besonders im Bereich des MagSafe-Rings auf der Rückseite. Apple identifizierte schnell die Ursache: Abgenutzte MagSafe-Ständer in einigen Stores übertrugen Material auf die Telefone, was zu sichtbaren Markierungen führte - jedoch nicht zu permanenten Kratzern, wie der kalifornische Konzern versicherte.

Die Kontroverse erinnert an frühere Apple-Skandale wie "Antennagate" beim iPhone 4 oder "Bendgate" beim iPhone 6 Plus. Während diese Probleme die tatsächliche Funktionalität betrafen, handelt es sich bei Scratchgate allerdings primär um ein kosmetisches Problem, das ausschließlich Ausstellungsgeräte in Apple Stores betrifft.

iPhone 17: zerkratzte RückseiteniPhone 17: zerkratzte RückseiteniPhone 17: zerkratzte RückseiteniPhone 17: zerkratzte Rückseiten
iPhone 17: zerkratzte RückseiteniPhone 17: zerkratzte RückseiteniPhone 17: zerkratzte RückseiteniPhone 17: zerkratzte Rückseiten

Laut Apple Insider entdeckte die französische Seite Consomac kürzlich überarbeitete MagSafe-Ladegeräte in Apple Stores. Die Ladegeräte verfügen nun über einen dünnen Silikonring am Rand, der als Puffer zwischen dem Metall des Ladegeräts und der Glasrückseite des iPhones fungiert.

Silikonringe als Zwischenlösung

Apple bestätigte vor zwei Wochen, dass man daran arbeite, das Problem in den Stores zu beheben. Das Unternehmen plant, ältere MagSafe-Halterungen vollständig zu ersetzen, obwohl die Produktion neuer Modelle ohne Aluminium Monate dauern könnte. Die Silikonring-Version dient wohl als schnelle Lösung, die die direkte Reibung reduziert und sichtbare Abnutzung an den glänzenden Oberflächen der neuen iPhones verhindert.

Das MagSafe-System wurde 2020 mit dem iPhone 12 eingeführt und nutzt Magnete für präzises Ausrichten von Ladegeräten und Zubehör. Die magnetische Verbindung sorgt für eine Ladeleistung von bis zu 15 Watt - deutlich mehr als herkömmliche Qi-Ladegeräte mit fünf Watt. In Apple Stores werden die Geräte permanent auf diesen Ladegeräten platziert, was zu erhöhter Abnutzung führt.

Was haltet ihr von Apples Reaktion auf das Scratchgate? Habt ihr selbst Erfahrungen mit Kratzern an den neuen iPhones gemacht?
Zusammenfassung
  • iPhone 17 Pro und iPhone Air zeigten Kratzer in Apple Stores
  • Abgenutzte MagSafe-Ladegeräte wurden als Ursache identifiziert
  • Apple bezeichnet die Schäden als nicht permanente Markierungen
  • Neue Ladegeräte mit Silikonringen sollen das Problem kurzfristig lösen
  • Langfristig plant Apple den kompletten Ersatz der älteren Halterungen
  • Das Problem betrifft nur Ausstellungsgeräte, nicht Kundengeräte
  • MagSafe-System ermöglicht seit 2020 magnetisches Laden mit 15 Watt

Siehe auch:
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
iPhone 14 Pro im Preisvergleich
Apples Aktienkurs
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!