Forscher arbeiten an Computern aus menschlichen Nervenzellen
Was lange nach Science-Fiction klang, könnte bald Realität werden: Eine Gruppe von Wissenschaftlern arbeitet daran, Computer aus lebenden Zellen zu erschaffen. Diese sollen vor allem sehr energieeffizient arbeiten können.
Aus menschlichen Hautzellen werden hier in einem ersten Schritt Stammzellen gewonnen, die sich zu Nervenzellen entwickeln. Diese Nervenzellen bilden winzige Cluster, sogenannte Organoide, die an Elektroden angeschlossen werden. So sollen sie elektrische Signale empfangen und senden und eines Tages vielleicht einfache Rechenaufgaben lösen.
"In der Science-Fiction ist diese Idee seit Langem präsent", erklärte Jordan. "Doch wenn man beginnt, Neuronen wie kleine Maschinen zu betrachten, wirft das neue Fragen über das menschliche Denken selbst auf."
Die Stammzellen bezieht FinalSpark aus einer Klinik in Japan - anonym und streng kontrolliert. "Wir bekommen viele Angebote, aber wir verwenden ausschließlich zertifizierte Zelllinien", betont Jordan. Die Qualität der Zellen sei entscheidend. Im Labor zeigt Zellbiologin Flora Brozzi kleine, milchig-weiße Kugeln in einer Petrischale. Es sind die "Mini-Gehirne", also Organoide aus lebenden Nervenzellen, die zwar weit weniger komplex als ein menschliches Gehirn sind, aber auf denselben biologischen Bausteinen beruhen. Nach mehreren Monaten Wachstum werden sie an Elektroden angeschlossen und auf einfache Reize getestet.
Die Forscher hoffen, dass ihre Mini-Gehirne eines Tages lernen können, auf Eingaben zu reagieren - ähnlich wie neuronale Netzwerke in der künstlichen Intelligenz. "Bei KI geben Sie ein Bild einer Katze ein und erwarten als Antwort: 'Das ist eine Katze'", sagt Jordan. "Wir wollen, dass unsere biologischen Systeme eines Tages dasselbe tun - nur auf ganz natürliche Weise."
Siehe auch:
Stammzellen aus der Haut
Anders als bei herkömmlichen Computern, die aus Hardware und Software bestehen, sprechen Fred Jordan, Mitbegründer des Labors FinalSpark, und seine Kollegen von Wetware - einer Mischung aus Biologie und Technologie, berichtet die britische BBC.Aus menschlichen Hautzellen werden hier in einem ersten Schritt Stammzellen gewonnen, die sich zu Nervenzellen entwickeln. Diese Nervenzellen bilden winzige Cluster, sogenannte Organoide, die an Elektroden angeschlossen werden. So sollen sie elektrische Signale empfangen und senden und eines Tages vielleicht einfache Rechenaufgaben lösen.
"In der Science-Fiction ist diese Idee seit Langem präsent", erklärte Jordan. "Doch wenn man beginnt, Neuronen wie kleine Maschinen zu betrachten, wirft das neue Fragen über das menschliche Denken selbst auf."
Die Stammzellen bezieht FinalSpark aus einer Klinik in Japan - anonym und streng kontrolliert. "Wir bekommen viele Angebote, aber wir verwenden ausschließlich zertifizierte Zelllinien", betont Jordan. Die Qualität der Zellen sei entscheidend. Im Labor zeigt Zellbiologin Flora Brozzi kleine, milchig-weiße Kugeln in einer Petrischale. Es sind die "Mini-Gehirne", also Organoide aus lebenden Nervenzellen, die zwar weit weniger komplex als ein menschliches Gehirn sind, aber auf denselben biologischen Bausteinen beruhen. Nach mehreren Monaten Wachstum werden sie an Elektroden angeschlossen und auf einfache Reize getestet.
Noch viel zu tun
Ein Tastendruck löst ein elektrisches Signal aus, das über die Elektroden geschickt wird. Wenn alles funktioniert, zeigt sich auf einem Bildschirm ein kurzer Ausschlag - ähnlich wie bei einer EEG-Messung. Doch die Reaktionen sind unvorhersehbar. "Wir wissen bislang nicht genau, was in den Organoiden passiert", gibt Jordan zu.Die Forscher hoffen, dass ihre Mini-Gehirne eines Tages lernen können, auf Eingaben zu reagieren - ähnlich wie neuronale Netzwerke in der künstlichen Intelligenz. "Bei KI geben Sie ein Bild einer Katze ein und erwarten als Antwort: 'Das ist eine Katze'", sagt Jordan. "Wir wollen, dass unsere biologischen Systeme eines Tages dasselbe tun - nur auf ganz natürliche Weise."
Zusammenfassung
- Wissenschaftler entwickeln energieeffiziente Computer aus lebenden Zellen
- FinalSpark-Labor nutzt menschliche Hautzellen zur Gewinnung von Stammzellen
- Organoide aus Nervenzellen werden an Elektroden zur Signalübertragung angeschlossen
- Die Stammzellen kommen anonym und zertifiziert aus einer japanischen Klinik
- Die biologischen Mini-Gehirne sind weniger komplex als ein menschliches Gehirn
- Forscher wollen, dass die Organoide lernen, auf Eingaben gezielt zu reagieren
- Ziel ist die Ausführung einfacher Rechenaufgaben ähnlich neuronaler KI-Netzwerke
Siehe auch:
Thema:
Videos zum Thema KI
- KI hält in Kameras Einzug: Was sie dort tut und was es bringt
- Super Bowl 2026: OpenAI lässt uns mit Codex Neues erschaffen
- Super Bowl 2026: Claude verrät, wie man einen Sixpack bekommt
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- Super Bowl 2026: Base44 zeigt, wie KI jeden zum Programmierer macht
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Wird Windows Version 27H2 das größte Update seit Langem?
- Kunde zahlt RTX 5070, doch Amazon liefert nur einen alten DVD-Brenner
- Disney+ europaweit eingeschränkt: Dolby-Vision-Streit geht weiter
- Nach Flugzeugabsturz: Spielebranche trauert um Ubisoft-Gründer
- Galaxy Watch 9 & Ultra 2: Leak enthüllt Design der neuen Smartwatches
- Neue Weekend-Deals sind da: Media Markt & Saturn senken die Preise
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen