Jahrelanger Baulärm: Zuckerberg schenkt Nachbarn nun ANC-Kopfhörer
Mark Zuckerberg, Mitgründer von Facebook und heutiger Chef des Meta-Konzerns, sorgt seit Jahren in Palo Alto für Unmut. Denn das Anwesen des Multimilliardärs ist eine ewige Baustelle, auf der an mehreren Häusern gewerkelt wird.
Einige der Immobilien stehen leer - in einer Region, die ohnehin unter akutem Wohnungsmangel leidet. Andere wurden in Gästehäuser, Gärten oder Sportanlagen wie ein Pickleball-Feld umgewandelt. Sogar eine kleine Privatschule für Zuckerbergs Kinder entstand zeitweise, offenbar ohne gültige Genehmigung. Unterirdisch ließ er zudem rund 650 Quadratmeter zusätzliche Flächen errichten, die Nachbarn eher an Bunker oder eine "Bat-Höhle für Milliardäre" erinnern, wie es hieß.
Das eigentliche Problem sind für viele Anwohner jedoch die schier endlosen Bauarbeiten. Seit fast acht Jahren klagen sie über gesperrte Straßen, Schmutz und vor allem Dauerlärm. Zwar wurden neben den Kopfhörern auch Weinflaschen und Donuts verteilt, doch die Geste konnte die Spannungen kaum entschärfen. Mehrere Nachbarn beklagen, ihre vertraute Gemeinschaft sei durch Zuckerbergs strenge Privatsphäre-Maßnahmen und die Präsenz von Sicherheitskräften praktisch zerrissen worden.
Zuckerbergs Immobilien-Imperium reicht weit über Palo Alto hinaus. In Hawaii besitzt er ein 930 Hektar großes Anwesen auf Kauai, auch dort sorgten seine Landkäufe für Konflikte mit Anwohnern. Weitere Häuser gehören ihm am Lake Tahoe und in Washington, D.C. - doch nirgendwo scheint die Nachbarschaft so genervt wie in Palo Alto.
Siehe auch:
Dauerbaustelle im Nobel-Viertel
Wie die New York Times berichtet, hat Zuckerberg seinen Nachbarn inzwischen Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung geschenkt - ein Versuch, den Unmut über die nicht enden wollenden Bauarbeiten rund um seinen Wohnsitz zu besänftigen. Seit 2010 hat Zuckerberg in der wohlhabenden Crescent-Park-Gegend mindestens elf Häuser für insgesamt über 110 Millionen Dollar aufgekauft. Aus einem ruhigen Viertel mit Juristen, Professoren und Führungskräften ist damit eine Großbaustelle geworden. Statt Familienleben bestimmen heute Bauzäune, schwere Geräte und Sicherheitskameras das Straßenbild.Einige der Immobilien stehen leer - in einer Region, die ohnehin unter akutem Wohnungsmangel leidet. Andere wurden in Gästehäuser, Gärten oder Sportanlagen wie ein Pickleball-Feld umgewandelt. Sogar eine kleine Privatschule für Zuckerbergs Kinder entstand zeitweise, offenbar ohne gültige Genehmigung. Unterirdisch ließ er zudem rund 650 Quadratmeter zusätzliche Flächen errichten, die Nachbarn eher an Bunker oder eine "Bat-Höhle für Milliardäre" erinnern, wie es hieß.
Das eigentliche Problem sind für viele Anwohner jedoch die schier endlosen Bauarbeiten. Seit fast acht Jahren klagen sie über gesperrte Straßen, Schmutz und vor allem Dauerlärm. Zwar wurden neben den Kopfhörern auch Weinflaschen und Donuts verteilt, doch die Geste konnte die Spannungen kaum entschärfen. Mehrere Nachbarn beklagen, ihre vertraute Gemeinschaft sei durch Zuckerbergs strenge Privatsphäre-Maßnahmen und die Präsenz von Sicherheitskräften praktisch zerrissen worden.
Schlupflöcher im Baurecht
Es ist nicht der erste Streit um Zuckerbergs Immobilien. Bereits 2016 versuchte er, vier Häuser abzureißen und durch kleinere Gebäude mit großen Kellern zu ersetzen. Das Vorhaben wurde von der Stadt zwar gestoppt, doch seine Umbaupläne setzte er in kleineren Schritten später dennoch durch. Kritiker werfen ihm seither vor, gezielt Schlupflöcher im Baurecht auszunutzen.Zuckerbergs Immobilien-Imperium reicht weit über Palo Alto hinaus. In Hawaii besitzt er ein 930 Hektar großes Anwesen auf Kauai, auch dort sorgten seine Landkäufe für Konflikte mit Anwohnern. Weitere Häuser gehören ihm am Lake Tahoe und in Washington, D.C. - doch nirgendwo scheint die Nachbarschaft so genervt wie in Palo Alto.
Zusammenfassung
- Zuckerberg schenkt Nachbarn Kopfhörer wegen jahrelangem Baulärm
- Meta-Chef kaufte elf Häuser in Palo Alto für über 110 Millionen Dollar
- Bauprojekte verwandelten ruhiges Viertel in eine ständige Großbaustelle
- Nachbarn klagen seit fast acht Jahren über Lärm und Verkehrsbehinderungen
- Kritiker werfen dem Milliardär vor, gezielt Schlupflöcher im Baurecht zu nutzen
- Immobilien wurden zu Gästehäusern, Gärten und sogar einer Privatschule umgebaut
- Zuckerbergs strenge Sicherheitsmaßnahmen zerstörten die Gemeinschaft im Viertel
Siehe auch:
Thema:
Metas Aktienkurs unter Mark
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