Illegale Schule betrieben:
Zuckerberg hat wieder Ärger mit Nachbarn
Meta-Chef Mark Zuckerberg hatte wieder einmal Ärger mit seinen Nachbarn - oder diese mit ihm. Denn auf seinem Anwesen im wohlhabenden Crescent-Park-Viertel von Palo Alto soll inzwischen auch eine illegale Privatschule betrieben worden sein.
Zuletzt rückte ein weiterer Vorwurf in den Mittelpunkt des Konflikts: Auf dem Areal soll ohne Genehmigung eine private Schule betrieben worden sein. Nachbarn berichteten über das regelmäßige Kommen und Gehen von Kindern und Lehrkräften, heißt es in einem Bericht des US-Magazins Wired.
Schätzungen schwanken zwischen 15 und 30 Schülern, obwohl offizielle Angaben später von neun bis maximal 14 Kindern ausgingen. In öffentlichen Unterlagen wurde die Einrichtung als "Bicken Ben School" geführt - benannt offenbar nach einem der Hühner der Familie Zuckerberg. Laut Recherchen entstand die Schule spätestens 2021, wurde aber erst 2022 im kalifornischen Verzeichnis für Bildungseinrichtungen registriert. Eine Baugenehmigung oder eine sogenannte "Conditional Use"-Genehmigung für den Betrieb einer Schule in einem reinen Wohngebiet lag nach Angaben der Stadt jedoch nicht vor.
Einige warfen der Stadt vor, dem prominenten Eigentümer besondere Rücksicht entgegenzubringen, ein Vorwurf, den die Verwaltung entschieden zurückweist. Man setze das Bau- und Nutzungsrecht unabhängig von der sozialen Stellung der Eigentümer durch, so eine Sprecherin.
Schließlich ordneten Behörden im Frühjahr 2025 die Schließung der Schule an. Laut eines Sprechers der Zuckerberg-Familie sei die Einrichtung jedoch nicht aufgelöst, sondern lediglich an einen anderen Standort umgezogen. Wohin genau, bleibt unklar. Damit ist der Konflikt zwar offiziell beendet, doch das Verhältnis zwischen Nachbarn und der prominenten Familie scheint nachhaltig belastet.
Siehe auch:
Viel Verkehr im Luxus-Wohngebiet
Zuckerbergs Grundstück, das inzwischen aus insgesamt elf zuvor separaten Parzellen besteht, wächst seit Mitte der 2010er Jahre stetig. Die großflächige Erweiterung sowie der verstärkte Einsatz von Sicherheitskräften und fortwährende Bauarbeiten hatten bereits früh die Sorge geweckt, dass sich das Wohngebiet merklich verändere.Zuletzt rückte ein weiterer Vorwurf in den Mittelpunkt des Konflikts: Auf dem Areal soll ohne Genehmigung eine private Schule betrieben worden sein. Nachbarn berichteten über das regelmäßige Kommen und Gehen von Kindern und Lehrkräften, heißt es in einem Bericht des US-Magazins Wired.
Schätzungen schwanken zwischen 15 und 30 Schülern, obwohl offizielle Angaben später von neun bis maximal 14 Kindern ausgingen. In öffentlichen Unterlagen wurde die Einrichtung als "Bicken Ben School" geführt - benannt offenbar nach einem der Hühner der Familie Zuckerberg. Laut Recherchen entstand die Schule spätestens 2021, wurde aber erst 2022 im kalifornischen Verzeichnis für Bildungseinrichtungen registriert. Eine Baugenehmigung oder eine sogenannte "Conditional Use"-Genehmigung für den Betrieb einer Schule in einem reinen Wohngebiet lag nach Angaben der Stadt jedoch nicht vor.
Schule umgezogen
Über Dokumente, die Wired über einen Antrag auf Einsicht in öffentliche Akten erhielt, wird deutlich, wie angespannt das Verhältnis zwischen Nachbarn, Familie Zuckerberg und der Stadtverwaltung geworden ist. Anwohner beschwerten sich wiederholt über zusätzlichen Verkehr, laute Bauarbeiten und eine ihrer Ansicht nach unklare oder zögerliche Haltung der Behörden.Einige warfen der Stadt vor, dem prominenten Eigentümer besondere Rücksicht entgegenzubringen, ein Vorwurf, den die Verwaltung entschieden zurückweist. Man setze das Bau- und Nutzungsrecht unabhängig von der sozialen Stellung der Eigentümer durch, so eine Sprecherin.
Schließlich ordneten Behörden im Frühjahr 2025 die Schließung der Schule an. Laut eines Sprechers der Zuckerberg-Familie sei die Einrichtung jedoch nicht aufgelöst, sondern lediglich an einen anderen Standort umgezogen. Wohin genau, bleibt unklar. Damit ist der Konflikt zwar offiziell beendet, doch das Verhältnis zwischen Nachbarn und der prominenten Familie scheint nachhaltig belastet.
Zusammenfassung
- Mark Zuckerberg betrieb ohne Genehmigung eine Privatschule auf seinem Anwesen
- Das Grundstück in Palo Alto besteht aus elf zuvor separaten Parzellen
- Nachbarn beklagten regelmäßigen Besucherverkehr durch Schüler und Lehrkräfte
- Die als 'Bicken Ben School' registrierte Einrichtung existierte seit mindestens 2021
- Anwohner beschwerten sich über Verkehr, Lärm und zögerliche Reaktion der Behörden
- Einige vermuteten eine Vorzugsbehandlung Zuckerbergs durch die Stadtverwaltung
- Im Frühjahr 2025 ordneten Behörden die Schließung der Schule an
Siehe auch:
Thema:
Metas Aktienkurs unter Mark
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