Zuckerberg sicher: KI-Brillen sind das Ding, das Apple in die Knie zwingt

Meta-Chef Mark Zuckerberg will mit neuen technischen Entwicklungen vor allem einen langgehegten Wunsch Wirklichkeit werden lassen: Er will endlich etwas in die Hand bekommen, mit dem er Apple in die Knie zwingen kann.
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Brillen sollen Smartphone ablösen

Der Facebook-Gründer hat in einem Beitrag seine Vision einer Zukunft nach dem Smartphone skizziert - und Apple dabei zwar nicht direkt genannt, aber deutlich ins Visier genommen. Im Zentrum seiner Pläne steht die sogenannte "Personal Superintelligence" - eine Kombination aus fortschrittlicher künstlicher Intelligenz und tragbaren Geräten wie AR-Brillen, die das Smartphone langfristig ablösen sollen, berichtet das Wall Street Journal.

Zuckerberg sieht in intelligenten Brillen, die sehen, hören und verstehen können, was der Nutzer wahrnimmt, die primäre Schnittstelle zur digitalen Welt von morgen. Schon heute verkauft Meta smarte Brillen, etwa in Kooperation mit Ray-Ban, die mit Mikrofon, Kamera und Lautsprecher ausgestattet sind. Künftig sollen Displays in den Gläsern Informationen einblenden und eine direkte Interaktion mit KI-Systemen ermöglichen - ganz ohne Tastatur oder Bildschirm.


Diese Strategie ist nicht neu: Bereits mit eigenen Smartphones und Virtual-Reality-Headsets versuchte Meta in der Vergangenheit, Apples Vormachtstellung als "Tor zur digitalen Welt" zu brechen - bislang allrdings ziemlich erfolglos. Doch mit dem aktuellen KI-Hype wittert Zuckerberg eine neue Chance. Meta investiert Milliarden in die Entwicklung künstlicher Intelligenz und lockt KI-Talente mit Gehältern in Millionenhöhe.

Apple bleibt gelassen

Während Meta und andere Tech-Giganten wie Amazon oder OpenAI an neuen, tragbaren KI-Geräten arbeiten, scheint Apple in diesem Rennen ins Hintertreffen zu geraten. Konzernchef Tim Cook versuchte jüngst, Investoren zu beruhigen. Das iPhone bleibe auch in Zukunft zentral - ergänzende Geräte seien denkbar, ein vollständiger Ersatz aber nicht. Dennoch räumt auch er ein, dass Apple "über andere Dinge nachdenke".

Zuckerberg hingegen glaubt, dass die Zeit reif ist, Apple die digitale Führungsrolle streitig zu machen. Sollte es ihm gelingen, seine AR-Brillen mit einer leistungsfähigen KI zu koppeln, könnte das der Beginn einer neuen Geräte-Ära sein - eine, in der das iPhone nicht mehr im Zentrum steht. Vorausgesetzt natürlich, Nutzer können sich massenhaft damit anfreunden, ständig ein solches System auf der Nase zu tragen.

Zusammenfassung
  • Zuckerberg möchte Apple mit seiner Vision für die Zeit nach dem Smartphone herausfordern
  • Meta setzt auf 'Personal Superintelligence' aus KI und AR-Brillen als Zukunftstechnologie
  • Intelligente Brillen sollen als primäre Schnittstelle zur digitalen Welt fungieren
  • Meta verkauft bereits smarte Brillen mit Mikrofon, Kamera und Lautsprecher
  • Frühere Versuche von Meta, Apples Marktposition anzugreifen, waren nicht erfolgreich
  • Meta investiert Milliarden in KI-Entwicklung und rekrutiert Talente für hohe Gehälter
  • Apple-Chef Cook sieht das iPhone weiterhin als zentrales Gerät in der digitalen Zukunft

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