Leistung wie eine RTX 5080:
Nvidia GeForce Now bekommt ein Upgrade

Nvidia hat gestern Abend nicht nur einige Neuerungen rund um die Qualität der Darstellung der Haarpracht des virtuellen Harrison Ford angekündigt, sondern auch ein starkes Performance-Upgrade für seinen Game-Streaming-Dienst GeForce Now angekündigt.
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Nvidia

Performance-Upgrade auf RTX 5080 bei gleichen Preisen

Wie Nvidia verlauten ließ, werden die Nutzer von GeForce Now bald die Möglichkeit haben eine Art Cloud-PC für Gaming-Zwecke zu mieten, der erstmals mit einer "Blackwell"-Grafikeinheit ausgerüstet ist. Für knapp 22 Euro im Monat bekommt man so Zugriff auf ein System, das die gleiche Leistung bietet wie eine Nvidia GeForce RTX 5080 mit 48 Gigabyte Grafikspeicher und Unterstützung für DLSS 4.

Mit dem jetzt erfolgenden Upgrade hat Nvidia im Grunde zum ersten Mal seit mittlerweile 2,5 Jahren einen derart großen Performance-Sprung für GeForce Now Cloud-Gaming in Aussicht gestellt. Mit der gesteigerten Performance dürfte es dann möglich sein, die meisten PC-Spiele in (fast) maximaler Performance auf Macs, PCs, Fernsehern, Smartphones, Tablets oder auch Set-Top-Boxen zu streamen.

Install-To-Play kehrt zurück

Dabei gelten wie üblich einige Einschränkungen, doch Nvidia bietet auch noch weitere Verbesserungen. So wird es bald wieder möglich sein, eine Option namens "Install-To-Play" zu nutzen, mit der man selbst Spiele für die Verwendung über GeForce Now "installieren" kann, ohne darauf zu warten, dass Nvidia sie kuratiert über seine Plattform offiziell bereitstellt.


Die Option "Install-To-Play" gilt nicht für alle beliebigen Spiele, sondern nur für alle Titel, die für Steam Cloud Play von Valve freigegeben sind. Nvidia gibt an, dass man dadurch 2352 neue Titel über GeForce Now verfügbar macht, sobald das Feature erstmals aktiviert wird. Voraussetzung ist nur, dass die jeweiligen Spielehersteller bzw. Publisher beim Launch ihrer Produkte eine entsprechende Option anbieten.

Cloud-Speicher für 'Install-To-Play' kostet extra

Bei "Install-To-Play" gibt es einen weiteren Haken. So müssen die Spiele bei der "Installation" auf dem Cloud-PC der GeForce-Now-Kunden einzeln "heruntergeladen" und installiert werden, es sei denn, man bezahlt Nvidia für dauerhaften Speicher in der Cloud. Dabei werden bis zu acht US-Dollar zusätzlich für bis zu ein Terabyte Cloud-Speicherplatz fällig.

Der Installationsprozess soll laut Nvidia aber rasch vonstattengehen. Möglich wird dies, weil Nvidias GeForce-Now-Server mit denen von Valve verbunden sind, also hohe Übertragungsraten erreichen. GeForce Now bekommt nun ebenfalls Unterstützung für noch höhere Auslösungen. Ausreichende Bandbreite auf der Nutzerseite vorausgesetzt, ist jetzt maximal 5K-Auflösung mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde oder 1080p-Auflösung mit bis zu 360 FPS möglich.

Um dies und einen neuen "Cinematic Quality"-Streamingmodus zu ermöglichen, steigert Nvidia die auf seiner Seite verfügbare Bandbreite auf 100 MBit/s. Die Umstellung auf die Performance der GeForce RTX 5080 wird bei Nvidia GeForce Now allerdings etwas Zeit in Anspruch nehmen. So soll die maximale Leistung anfangs nur bei bestimmten, besonders populären oder anspruchsvollen Spielen verfügbar sein, während man die entsprechende Hardware installiert.

Die Preise für Nvidia GeForce Now sollen trotz des Performance-Upgrades auch weiterhin stabil bleiben. Man werde den Preis grundsätzlich nur dann anpassen, wenn ein starker Anstieg der Stromkosten oder andere externe Faktoren zum Tragen kommen. Wann genau die jetzt angekündigten Neuerungen rund um GeForce Now verfügbar sein sollen, ist aktuell noch offen.

Zusammenfassung
  • Nvidia GeForce Now erhält Upgrade mit Cloud-PCs auf RTX 5080-Niveau
  • Leistungsstarke virtuelle PCs mit 48 GB Grafikspeicher für 22 Euro monatlich
  • Neues Feature 'Install-To-Play' macht über 2352 Steam-Cloud-Play-Titel nutzbar
  • Zusätzlicher Cloud-Speicher von bis zu 1 TB für acht US-Dollar erhältlich
  • Höhere Auflösungen bis 5K mit 120 FPS oder 1080p mit 360 FPS möglich
  • Maximale Streaming-Bandbreite wird auf 100 MBit/s erhöht
  • Preise bleiben trotz Performance-Steigerung vorerst stabil

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