Zahlungsprobleme auf Steam:
Valve gibt Zensur durch PayPal die Schuld
Valve bestätigt, dass die NSFW-Zensurkampagne schuld daran ist, dass PayPal-Zahlungen bei Steam in vielen Währungen nicht mehr funktionieren. Eine Partnerbank von PayPal blockiert alle Steam-Transaktionen wegen (angeblich) umstrittener Inhalte.
Das Unternehmen erklärte gegenüber Rock Paper Shotgun: "Der Entzug der Unterstützung betrifft Inhalte auf Steam, die mit dem zusammenhängen, was wir bereits bezüglich Mastercard kommentiert haben. In diesem Fall entschied eine der Partnerbanken von PayPal, keine Steam-Transaktionen mehr zu verarbeiten, was PayPal für eine Reihe von Währungen von Steam abschnitt."
Bereits zuvor berichtete Valve, dass sie angewiesen wurden, Spiele zu entfernen, die ein "Risiko für die Mastercard-Marke" darstellten. Das führte dazu, dass Hunderte von Adult-Spielen von Steam und anderen Plattformen wie Itch entfernt wurden. Mastercard kommunizierte dabei nicht direkt mit Valve, sondern ging über Partnerbanken vor, die sofort begannen, Transaktionen zu blockieren.
Valve gibt an, PayPal-Zahlungen in den nicht unterstützten Währungen in Zukunft wieder anbieten zu wollen, "aber der Zeitrahmen ist ungewiss". Das Unternehmen hofft, PayPal-Unterstützung für diese Länder in den kommenden Monaten zurückzubekommen und erforscht alternative Zahlungssysteme.
Was haltet ihr von dieser Entwicklung? Seht ihr die Zensur-Kampagne als gerechtfertigt oder als Übergriff auf die Meinungsfreiheit? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Valve bestätigt Zusammenhang zur Zensur-Kampagne
Valve hat offiziell bestätigt, dass die PayPal-Probleme bei Steam direkt mit der laufenden Anti-Pornografie-Zensur-Kampagne zusammenhängen. Seit Anfang Juli 2025 können Nutzer PayPal nur noch in sechs Währungen für Steam-Käufe verwenden: Euro, kanadische Dollar, britische Pfund, japanische Yen, australische Dollar und US-Dollar. Allein in Brasilien sind fast fünf Millionen Steam-Nutzer von der Einschränkung betroffen.Das Unternehmen erklärte gegenüber Rock Paper Shotgun: "Der Entzug der Unterstützung betrifft Inhalte auf Steam, die mit dem zusammenhängen, was wir bereits bezüglich Mastercard kommentiert haben. In diesem Fall entschied eine der Partnerbanken von PayPal, keine Steam-Transaktionen mehr zu verarbeiten, was PayPal für eine Reihe von Währungen von Steam abschnitt."
Anti-Porno-Kampagne
Die aktuelle Kampagne geht auf Anti-Pornografie-Aktivisten wie die australische Gruppe Collective Shout zurück, die sich rühmt, die ursprüngliche Mastercard-Kontroverse initiiert zu haben. Die Organisation reagierte auf eine kleine Anzahl von Spielen mit Inhalten zu sexuellem Missbrauch und Inzest, was nun dazu führt, dass Spieler in bestimmten Ländern überhaupt keine Spiele mehr auf Steam kaufen können.Bereits zuvor berichtete Valve, dass sie angewiesen wurden, Spiele zu entfernen, die ein "Risiko für die Mastercard-Marke" darstellten. Das führte dazu, dass Hunderte von Adult-Spielen von Steam und anderen Plattformen wie Itch entfernt wurden. Mastercard kommunizierte dabei nicht direkt mit Valve, sondern ging über Partnerbanken vor, die sofort begannen, Transaktionen zu blockieren.
Mechanismus der Zahlungsblockaden
Partnerbanken von PayPal scheinen jetzt eine ähnliche Strategie zu verfolgen wie zuvor bei Mastercard. Bereits Anfang Juli 2025 teilte PayPal Valve mit, dass ihre Partnerbank für Zahlungstransaktionen in bestimmten Währungen die Verarbeitung aller Steam-bezogenen Transaktionen sofort einstellte. Diese Vorgehensweise umgeht direkte Verhandlungen zwischen den Unternehmen.Valve gibt an, PayPal-Zahlungen in den nicht unterstützten Währungen in Zukunft wieder anbieten zu wollen, "aber der Zeitrahmen ist ungewiss". Das Unternehmen hofft, PayPal-Unterstützung für diese Länder in den kommenden Monaten zurückzubekommen und erforscht alternative Zahlungssysteme.
Was haltet ihr von dieser Entwicklung? Seht ihr die Zensur-Kampagne als gerechtfertigt oder als Übergriff auf die Meinungsfreiheit? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- PayPal-Zahlungen bei Steam sind in vielen Währungen nicht mehr möglich
- Eine PayPal-Partnerbank blockiert Steam-Transaktionen wegen NSFW-Inhalten
- Die Einschränkung betrifft Millionen Nutzer außerhalb von sechs Hauptwährungen
- Die Aktion hängt mit der aktuellen Anti-Pornografie-Zensur-Kampagne zusammen
- Bereits zuvor wurden Hunderte Adult-Spiele auf Druck von Mastercard entfernt
- Valve möchte PayPal-Zahlungen wieder anbieten, der Zeitrahmen ist ungewiss
- Das Unternehmen sucht nach alternativen Zahlungssystemen für betroffene Länder
Siehe auch:
- PayPal ist auf Steam in vielen Ländern weltweit nicht mehr nutzbar
- PayPal ermöglicht das direkte Einkaufen mit Kryptowährungen
- Unbequem für Nutzer: Paypal geht auf Distanz zu Google Wallet
- Google, PayPal, Netflix: Log-in-Daten von 184 Mio. Nutzern offen im Netz
- PayPal-App wird zum digitalen Portemonnaie - Deutschland als Testlauf
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