Huawei will jetzt sogar Nvidias Spitzenprodukten Konkurrenz machen
Bei der World Artificial Intelligence Conference (WAIC) in Shanghai hat der chinesische Technologiekonzern Huawei erstmals öffentlich sein neues CloudMatrix-384-System vorgestellt. Dieses soll in direkter Konkurrenz zu Spitzenprodukten Nvidias stehen.
Das System wurde bereits im April angekündigt und hat seither für einige Aufmerksamkeit gesorgt - auch wenn bislang nicht klar war, ob Huawei wirklich halten kann, was zugesagt wurde. Der chinesische Konzern setzt mit dem CloudMatrix 384 auf eine eigene Architektur, bei der insgesamt 384 KI-Chips des Typs 910C zum Einsatz kommen. Damit übertrifft das System in einzelnen Leistungskennzahlen die Nvidia-Lösung, die mit lediglich 72 B200-Chips arbeitet - so zumindest die Analyse des auf Halbleiter spezialisierten Forschungsunternehmens SemiAnalysis.
Besonders hervorgehoben wird Huaweis Fähigkeit zur Systemintegration. Obwohl einzelne Huawei-Chips leistungstechnisch hinter der Konkurrenz zurückliegen könnten, gleicht das Unternehmen dies durch ein ausgeklügeltes Gesamtdesign und eine "Supernode"-Architektur aus. Diese ermöglicht rasante Verbindungen zwischen den Chips, was letztlich der Schlüssel zur hohen Rechenleistung ist.
Huawei sieht sich zunehmend als führender Anbieter für KI-Infrastruktur in China - insbesondere in einem Umfeld, in dem US-Exportrestriktionen den Zugang zu westlicher Technologie erschweren. Mit CloudMatrix 384 könnte Huawei nun einen bedeutenden Schritt gemacht haben, um seine Position im schnell wachsenden chinesischen KI-Markt weiter zu festigen.
Seit Juni ist das System laut Huawei Cloud-Chef Zhang Pingan bereits in der eigenen Cloud-Plattform einsatzbereit. Branchenbeobachter sehen darin einen Meilenstein im Wettlauf um technologische Unabhängigkeit und Leistungsfähigkeit im Bereich künstlicher Intelligenz.
Siehe auch:
Nvidia GB200 im Visier
Bei dem KI-Computersystem handelt es sich um eine leistungsstarke Recheneinheit, die auch nach Angaben unabhängiger Experten durchaus in der Lage ist, mit dem aktuellen GB200 NVL72-System Nvidias mitzuhalten. Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervor.Das System wurde bereits im April angekündigt und hat seither für einige Aufmerksamkeit gesorgt - auch wenn bislang nicht klar war, ob Huawei wirklich halten kann, was zugesagt wurde. Der chinesische Konzern setzt mit dem CloudMatrix 384 auf eine eigene Architektur, bei der insgesamt 384 KI-Chips des Typs 910C zum Einsatz kommen. Damit übertrifft das System in einzelnen Leistungskennzahlen die Nvidia-Lösung, die mit lediglich 72 B200-Chips arbeitet - so zumindest die Analyse des auf Halbleiter spezialisierten Forschungsunternehmens SemiAnalysis.
Besonders hervorgehoben wird Huaweis Fähigkeit zur Systemintegration. Obwohl einzelne Huawei-Chips leistungstechnisch hinter der Konkurrenz zurückliegen könnten, gleicht das Unternehmen dies durch ein ausgeklügeltes Gesamtdesign und eine "Supernode"-Architektur aus. Diese ermöglicht rasante Verbindungen zwischen den Chips, was letztlich der Schlüssel zur hohen Rechenleistung ist.
Anerkennung vom Marktführer
Während sich Huawei-Mitarbeitende auf der Veranstaltung nicht näher zu dem System äußern wollten und auch eine Unternehmenssprecherin keine Stellungnahme abgab, äußerte sich Nvidia-Chef Jensen Huang im Mai gegenüber Bloomberg anerkennend. Huawei entwickelt sich "sehr schnell", betonte Huang, und verwies dabei ausdrücklich auf das CloudMatrix-System.Huawei sieht sich zunehmend als führender Anbieter für KI-Infrastruktur in China - insbesondere in einem Umfeld, in dem US-Exportrestriktionen den Zugang zu westlicher Technologie erschweren. Mit CloudMatrix 384 könnte Huawei nun einen bedeutenden Schritt gemacht haben, um seine Position im schnell wachsenden chinesischen KI-Markt weiter zu festigen.
Seit Juni ist das System laut Huawei Cloud-Chef Zhang Pingan bereits in der eigenen Cloud-Plattform einsatzbereit. Branchenbeobachter sehen darin einen Meilenstein im Wettlauf um technologische Unabhängigkeit und Leistungsfähigkeit im Bereich künstlicher Intelligenz.
Zusammenfassung
- Huawei präsentiert CloudMatrix 384-System als Konkurrenz zu Nvidias Spitzen
- Das System nutzt 384 KI-Chips des Typs 910C und übertrifft Nvidia in Leistungskennzahlen
- Ausgeklügeltes Gesamtdesign und Supernode-Architektur gleichen mögliche Chipdefizite aus
- Nvidia-Chef Jensen Huang erkennt Huaweis schnelle Entwicklung im KI-Bereich an
- CloudMatrix 384 stärkt Huaweis Position als führender KI-Infrastrukturanbieter in China
- Das System ist seit Juni in der eigenen Cloud-Plattform von Huawei einsatzbereit
- Branchenbeobachter sehen Meilenstein im Wettlauf um technologische Unabhängigkeit
Siehe auch:
Themen:
Videos zum Thema KI
- KI hält in Kameras Einzug: Was sie dort tut und was es bringt
- Super Bowl 2026: OpenAI lässt uns mit Codex Neues erschaffen
- Super Bowl 2026: Claude verrät, wie man einen Sixpack bekommt
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- Super Bowl 2026: Base44 zeigt, wie KI jeden zum Programmierer macht
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Update für Google Home: Gemini-KI startet nun auch in Deutschland
- Vernichtende Kritik: MMO-Hoffnung Camelot Unchained ein totaler Flop
- Komplett zerstörte Startrampe: Blue Origin hat aggressiven Aufbauplan
- Microsoft Surface Pro 13-Zoll: Das ist das Tablet mit Snapdragon X2 Elite
- Google will Android-Entwickler für Zugang zum App-Code bezahlen
- SpaceX-IPO: Rekordbewertung von 1,75 Bio. $, aber Analysten warnen
- God of War Laufey für PS5: Neues Game bringt frisches Gameplay
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen