Grok-Sex-Chatbots: Nach weiblicher kommt nun eine männliche Version

Nach den weiblichen Chatbot-Companions bringt Elon Musk nun auch einen männlichen KI-Begleiter für Grok. Der neue virtuelle Freund orientiert sich an Edward Cullen und Christian Grey - zwei Figuren, die für problematische Verhaltensweisen bekannt sind.
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Wenn Fiktion auf KI trifft

Nachdem Elon Musk kürzlich mit der Anime-Figur Ani eine weibliche KI-Begleiterin für seinen Chatbot Grok eingeführt hat, folgt nun das männliche Pendant. Der xAI-Gründer hat auf X ein Bild des neuen Anime-inspirierten Bots geteilt und seine Follower nach Namensvorschlägen gefragt. Laut Musk soll der neue virtuelle Begleiter eine Persönlichkeit haben, die "von Edward Cullen aus Twilight und Christian Grey aus 50 Shades (of Grey) inspiriert" ist.

Der neue Charakter wird als düster und mit dunklen Haaren beschrieben - praktisch ein Klischee des finsteren Helden aus Liebesromanen. Was beide literarischen Vorbilder gemeinsam haben: In der realen Welt würden sie als Stalker gelten. Edward Cullen beobachtet Bella beim Schlafen ohne ihre Zustimmung, während Christian Grey jeden Schritt von Anastasia Steele verfolgt und sie emotional manipuliert. Die Wahl von ausgerechnet diesen Vorbildern wirft Fragen auf, ob solche problematischen Verhaltensweisen in einem KI-Begleiter wirklich wünschenswert sind.

Wie The Verge berichtet, hat xAI bereits zwei KI-Begleiter veröffentlicht: eine Anime-Frau namens Ani und einen roten Panda namens Rudy. Beide wurden von Nutzern mit gemischten Reaktionen aufgenommen. Ani verfügt über einen NSFW-Modus, der laut Berichten "sehr NSFW" ist. Versucht man, sie zu kontroversen Aussagen zu bewegen, lenkt sie das Gespräch jedoch schnell zurück zu anzüglicheren Themen. Rudy hingegen kann in einen "Bad Rudy"-Modus versetzt werden, wobei der normalerweise nette Panda dann plötzlich beunruhigende Gewaltfantasien äußert.

"Fifty Shades of Grey" stammt ursprünglich aus der Fanfiction-Welt - Geschichten, die von Fans basierend auf existierenden Charakteren geschrieben werden. Die Autorin E.L. James überarbeitete ihre Twilight-Fanfiction zu dem, was heute als "Fifty Shades of Grey" bekannt ist. Die Ähnlichkeiten zwischen Edward und Christian sind offensichtlich: Christian Grey ist praktisch eine alternative Version von Edward Cullen, nur eben kein Vampir - stattdessen ein vermögender Geschäftsmann.

Risiko KI-Beziehung

Die Verbreitung personalisierter oder vermenschlichter Bots hat Bedenken aufgeworfen, dass anhaltende Interaktionen mit ihnen schwerwiegende negative Auswirkungen haben können, die potenziell zu psychischen Krisen und selbstschädigendem Verhalten führen. Diese Befürchtungen könnten bei Groks Charakteren noch begründeter sein, da diese auf Sicherheitsmechanismen bewusst zu verzichten scheinen.

Ein Nutzer hat bereits demonstriert, wie Ani selbst im "Kindermodus" und mit deaktiviertem "NSFW"-Inhalt an Gesprächen mit sexuellen Untertönen teilnimmt. Für Erwachsene, die an einer Beziehung mit Ani interessiert sind, gibt es die NSFW-Version. Der Grok-Begleiter zeigt einen Fortschrittsbalken an, der anzeigt, wie gut man mit dem Bot zurechtkommt. Mit steigendem Level wird Ani flirtender und gewagter.

Was haltet ihr von diesen neuen KI-Begleitern? Seht ihr darin eine harmlose Unterhaltung oder eine bedenkliche Entwicklung? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit.

Zusammenfassung
  • Elon Musk stellt männlichen KI-Begleiter für Grok mit düsterem Image vor
  • Neuer Bot orientiert sich an Edward Cullen und Christian Grey als Vorbilder
  • Literarische Vorbilder zeigen problematische Verhaltensweisen wie Stalking
  • XAI bietet bereits zwei Chatbot-Companions mit fragwürdigen Modi an
  • Bedenken über negative psychische Auswirkungen durch Interaktion mit Bots

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