Nvidia: Design-Defekt bringt Pläne für High-End PC-CPU in Gefahr
Der von Nvidia geplante High-End ARM-CPU für "KI-PCs" lässt offenbar länger auf sich warten als gedacht. Laut Quellen aus dem Umfeld des Grafik- und KI-Chipgiganten könnte sich der Launch wegen Problemen mit dem Design der CPU erheblich verschieben.
Wie jetzt von Quellen aus dem Umfeld der beteiligten Firmen zu hören ist, die von SemiAccurate zitiert werden, hat Nvidia offenbar Probleme bei der Entwicklung, die dafür sorgen, dass die Fertigung nicht im erhofften Maßstab bzw. Zeitplan anlaufen kann. Dadurch werde sich der Beginn der Auslieferung wohl erheblich verschieben, heißt es.
Weil dafür erheblich mehr Aufwand nötig ist, würden Änderungen länger dauern und die Fertigung könnte nicht wie geplant fortgeführt werden. Bei früher entdeckten Problemen ließen sich diese noch ohne Eingriffe in das Chipdesign beseitigen, auch wenn der Zeitplan für die Verfügbarkeit dennoch zunächst auf den Anfang des Jahres 2026 rutschte.
Im Hinblick auf Performance sollen die neuen ARM-Chips von Nvidia Maßstäbe setzen. Vor einigen Wochen tauchte ein Prototyp des "Nvidia N1x" in der Geekbench-Datenbank auf, der in einem HP-Notebook mit Ubuntu Linux im Einsatz war. Der Chip hat laut dem Benchmark-Listing 10 High-End-Cores auf Basis der ARM Cortex-A925- und 10 'Efficiency'-Kerne auf Basis der ARM Cortex-A725-Architektur, die mit maximal 2,81 Gigahertz arbeiten. Außerdem waren 128 Gigabyte RAM an Bord. Damit erzielte der Chip 3096 Gummipunkte im Single- und 18.837 Punkte im Multi-Core-Test.
In Kombination mit einer Nvidia-eigenen Neural-Processing-Unit (NPU) sollen die neuen Chips zusammen mit Windows 11 auf den Markt kommen und dabei mehr KI-Leistung bieten als vergleichbare Systeme. Bei einer Verfügbarkeit erster Laptops mit den neuen CPUs von Nvidia auf ARM-Basis könnte man es allerdings schwer haben, gegen Qualcomms nächste Generation von ARM-CPUs für Windows-PCs zu bestehen.
Siehe auch:
Nvidia soll mit Design-Defekt kämpfen
Nvidia hat für die kommenden Jahre eigentlich Großes vor. Unter der Bezeichnung N1 und N1x plant Nvidia die Einführung von zwei eng verwandten ARM-Plattformen, die mit enormer Rechenleistung in mobilen Workstations und Laptops zum Einsatz kommen sollen. Die Entwicklung erfolgt dabei in Kooperation mit dem taiwanischen CPU-Spezialisten MediaTek.Wie jetzt von Quellen aus dem Umfeld der beteiligten Firmen zu hören ist, die von SemiAccurate zitiert werden, hat Nvidia offenbar Probleme bei der Entwicklung, die dafür sorgen, dass die Fertigung nicht im erhofften Maßstab bzw. Zeitplan anlaufen kann. Dadurch werde sich der Beginn der Auslieferung wohl erheblich verschieben, heißt es.
High-End-CPU mit 2x 10 Rechenkernen
Dem Bericht zufolge könnte die Verfügbarkeit der neuen ARM-CPUs von Nvidia erst ab Ende 2026 gegeben sein, obwohl die Produktion nach Angaben von Nvidia eigentlich schon in vollem Ausmaß begonnen haben soll. Vermutlich können die bisher bereits produzierten Chips nicht wie geplant verkauft werden. Der Hintergrund ist angeblich ein Problem, das Veränderungen am eigentlichen Chipdesign verlangen könnte.Weil dafür erheblich mehr Aufwand nötig ist, würden Änderungen länger dauern und die Fertigung könnte nicht wie geplant fortgeführt werden. Bei früher entdeckten Problemen ließen sich diese noch ohne Eingriffe in das Chipdesign beseitigen, auch wenn der Zeitplan für die Verfügbarkeit dennoch zunächst auf den Anfang des Jahres 2026 rutschte.
Im Hinblick auf Performance sollen die neuen ARM-Chips von Nvidia Maßstäbe setzen. Vor einigen Wochen tauchte ein Prototyp des "Nvidia N1x" in der Geekbench-Datenbank auf, der in einem HP-Notebook mit Ubuntu Linux im Einsatz war. Der Chip hat laut dem Benchmark-Listing 10 High-End-Cores auf Basis der ARM Cortex-A925- und 10 'Efficiency'-Kerne auf Basis der ARM Cortex-A725-Architektur, die mit maximal 2,81 Gigahertz arbeiten. Außerdem waren 128 Gigabyte RAM an Bord. Damit erzielte der Chip 3096 Gummipunkte im Single- und 18.837 Punkte im Multi-Core-Test.
In Kombination mit einer Nvidia-eigenen Neural-Processing-Unit (NPU) sollen die neuen Chips zusammen mit Windows 11 auf den Markt kommen und dabei mehr KI-Leistung bieten als vergleichbare Systeme. Bei einer Verfügbarkeit erster Laptops mit den neuen CPUs von Nvidia auf ARM-Basis könnte man es allerdings schwer haben, gegen Qualcomms nächste Generation von ARM-CPUs für Windows-PCs zu bestehen.
Zusammenfassung
- Nvidias High-End ARM-CPU für KI-PCs verzögert sich erheblich
- Entwicklungsprobleme bei den geplanten N1- und N1x-Plattformen
- Verfügbarkeit der neuen ARM-CPUs möglicherweise erst Ende 2026
- Designprobleme erfordern größere Änderungen am Chipdesign
- Nvidia-CPU mit 10 High-End- und 10 Effizienz-Kernen getestet
- ARM-Chips sollen mit eigener NPU mehr KI-Leistung bieten
- Markteinführung könnte gegen Qualcomms nächste Generation schwierig werden
Siehe auch:
- Switch 2: Nvidia liefert Infos zu CPU & GPU, verspricht 10x mehr Power
- TSMC, Nvidia und AMD wollen zusammen Intels CPU-Fertigung kaufen
- Nvidia vs. Intel und AMD: Neue High-End-CPUs für PCs geplant
- MediaTek ARM-CPU mit Nvidia-GPU für Windows-PCs ab Ende 2025?
- Großangriff auf Apple: Nvidia & AMD bauen jetzt ARM-CPUs für Windows
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