Jetzt ist MS Intune kaputt:
Sicherheitseinstellungen gehen verloren

Ein technisches Problem in Microsoft Intune sorgt derzeit für Ärger. Beim Update von Sicherheitsbaselines werden benutzerdefinierte Einstellungen nicht übernommen, sondern durch Standardwerte ersetzt. Das ist problematisch.
Microsoft, Windows 10, Fehler, Hack, Bug, Computer, Schadsoftware, Fehlerbehebung, Bugs, Absturz, Crash, Error, Bluescreen, Fehlermeldung, Update Fehler, Windows 10 bugs, Windows 10 Bug, Fehlercode, Neon, Windows 10 Fehler, Softwarefehler, Achtung, Bluescreens, Attantion, Windows 10 Bluescreen, Dead, Hardwarefehler, Computertot, Programmabsturz

Sicherheitsbaselines-Speicherung fehlerhaft

Betroffen sind Unternehmen, die ihre Sicherheitskonfigurationen normalerweise individuell anpassen - etwa zur Erfüllung regulatorischer Anforderungen. Derzeit gibt es aber einen Bug.

Intune kaputt

Sicherheitsbaselines sind zentrale Werkzeuge innerhalb von Intune. Sie bündeln empfohlene Einstellungen zur Absicherung von Windows-Geräten und werden regelmäßig von Microsoft aktualisiert, um neue Bedrohungen und System­versionen abzudecken. Normalerweise lassen sich diese Baselines an die Bedürfnisse einzelner Organisationen anpassen. Genau diese Anpassungen gehen beim Wechsel auf eine neue Version aktuell verloren.

Nutzer melden Bug beim Umstieg

Der Fehler tritt laut Microsoft beispielsweise beim Umstieg von Version 23H2 auf 24H2 auf. In einer Mitteilung der Microsoft-Tech-Community heißt es:

Vorgenommene Anpassungen, die von den empfohlenen Werten der Sicherheitsbaseline abweichen, werden während des Aktualisierungsprozesses nicht beibehalten.
Microsoft-Tech-Community
Damit verlieren Unternehmen im schlimmsten Fall zentrale Sicherheits­einstellungen - ohne Vorwarnung. Sicherheitsbaselines gelten in vielen Organisationen als Grundlage für einheitliche Gerätekonfigurationen. Werden diese verändert, um auf spezifische Anforderungen einzugehen, erwarten Administratoren, dass die Anpassungen auch bei Updates bestehen bleiben.

Risiko für Sicherheitslücken

Die aktuelle Störung erhöht das Risiko von Fehlkonfigurationen und damit auch gleichzeitig von ungepatchten Sicherheitslücken. Microsoft Intune ist seit Jahren Teil der Microsoft-365-Suite und kommt in Unternehmen weltweit zum Einsatz. Das jetzt bekannte Problem widerspricht dem ursprünglichen Ziel der Sicherheits­baselines, den Verwaltungsaufwand zu senken und gleichzeitig ein hohes Sicherheitsniveau zu gewährleisten.

Microsoft empfiehlt manuelle Übergangslösung

Eine dauerhafte Lösung ist angekündigt, ein konkreter Zeitrahmen für einen Fix fehlt aber bislang. Microsoft rät betroffenen IT-Teams dazu, vor einem Update sämtliche individuellen Einstellungen zu dokumentieren und diese anschließend manuell wieder anzuwenden.

Microsoft will nach eigenen Angaben regelmäßig über Fortschritte informieren. IT-Abteilungen wird geraten, offizielle Kanäle wie die Microsoft-Tech-Community und Microsoft Learn im Blick zu behalten.

Habt ihr in eurem Unternehmen bereits Erfahrungen mit verlorenen Sicherheitseinstellungen in Intune gemacht? Teilt eure Erfahrungen und Lösungsansätze in den Kommentaren mit.

Zusammenfassung
  • Bug in Microsoft Intune ersetzt angepasste Sicherheitsbaselines
  • Update setzt benutzerdefinierte Einstellungen auf Standardwerte zurück
  • Unternehmen verlieren Sicherheitseinstellungen ohne Vorwarnung
  • Problem tritt beim Wechsel von Version 23H2 auf 24H2 auf
  • Microsoft empfiehlt manuelle Dokumentation und Neuanwendung
  • Übergangslösung bedeutet zusätzlichen Aufwand für IT-Teams

Siehe auch:


Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!