China-KI DeepSeek 'illegal':
Deutschland will Löschung aus App-Stores
Die Bundesdatenschutzbeauftragte hat die großen App-Store-Betreiber Google und Apple aufgefordert, die Apps des chinesischen KI-Anbieters DeepSeek aus ihren Stores zu entfernen. Hintergrund sind massive Datenschutzbedenken.
DeepSeek gibt in seinen Nutzungsbedingungen an, dass verschiedene persönliche Daten der User gespeichert werden. Dies gilt unter anderem für die an das Tool gestellten Anfragen und die dabei hochgeladenen Dateien. Als Speicherstandort wird von dem Unternehmen ausdrücklich China genannt, schließlich laufen die Server von DeepSeek dort.
Kamp erklärte dazu weiterhin, dass es DeepSeek nicht gelungen sei, überzeugend zu belegen, dass die Daten der Nutzer auf seinen chinesischen Servern genauso geschützt sind wie bei einer Speicherung in der Europäischen Union. Problematisch sei dabei, dass die chinesischen Behörden weitreichende Zugriffsrechte haben, wenn es um den Einflussbereich der chinesischen Firmen geht.
DeepSeek hatte laut der Bundesdatenschutzbeauftragten bereits im Mai die Aufforderung erhalten, entweder umgehend die Anforderungen für die Sicherheit bei der Übertragung von Daten ins Nicht-EU-Ausland zu erfüllen oder seine App freiwillig aus den großen Stores zu entfernen. Bis heute hat DeepSeek die Forderung nicht erfüllt.
DeepSeek hatte im Januar für großes Aufsehen gesorgt, weil man behauptete, zu einem Bruchteil der Kosten ein neues Large Language Model (LLM) entwickelt zu haben, das eine ähnliche Leistung bieten soll wie ChatGPT und andere Produkte von US-Firmen. In Italien wurde DeepSeek bereits wegen Bedenken zum Datenschutz aus den App-Stores verbannt.
Siehe auch:
Datensicherheit bei Speicherung in China nicht gegeben
Wie die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Meike Kamp, heute in einer Mitteilung verlauten ließ, geht sie davon aus, dass bei DeepSeek Daten von Nutzern aus Deutschland illegal nach China übertragen werden. Die beiden großen US-Konzerne müssen die Löschaufforderung von Kamp nun umgehend prüfen und über die Löschung der DeepSeek-App aus ihren Stores entscheiden, hieß es.DeepSeek gibt in seinen Nutzungsbedingungen an, dass verschiedene persönliche Daten der User gespeichert werden. Dies gilt unter anderem für die an das Tool gestellten Anfragen und die dabei hochgeladenen Dateien. Als Speicherstandort wird von dem Unternehmen ausdrücklich China genannt, schließlich laufen die Server von DeepSeek dort.
Kamp erklärte dazu weiterhin, dass es DeepSeek nicht gelungen sei, überzeugend zu belegen, dass die Daten der Nutzer auf seinen chinesischen Servern genauso geschützt sind wie bei einer Speicherung in der Europäischen Union. Problematisch sei dabei, dass die chinesischen Behörden weitreichende Zugriffsrechte haben, wenn es um den Einflussbereich der chinesischen Firmen geht.
DeepSeek hatte laut der Bundesdatenschutzbeauftragten bereits im Mai die Aufforderung erhalten, entweder umgehend die Anforderungen für die Sicherheit bei der Übertragung von Daten ins Nicht-EU-Ausland zu erfüllen oder seine App freiwillig aus den großen Stores zu entfernen. Bis heute hat DeepSeek die Forderung nicht erfüllt.
DeepSeek hatte im Januar für großes Aufsehen gesorgt, weil man behauptete, zu einem Bruchteil der Kosten ein neues Large Language Model (LLM) entwickelt zu haben, das eine ähnliche Leistung bieten soll wie ChatGPT und andere Produkte von US-Firmen. In Italien wurde DeepSeek bereits wegen Bedenken zum Datenschutz aus den App-Stores verbannt.
Zusammenfassung
- Bundesdatenschutzbeauftragte fordert Entfernung der DeepSeek-App
- Datenschutzbedenken wegen illegaler Datenübertragung nach China
- DeepSeek speichert persönliche Nutzerdaten auf chinesischen Servern
- Unzureichender Datenschutz und weitreichende Zugriffsrechte chinesischer Behörden
- Aufforderung vom Mai 2024 blieb von DeepSeek unbeantwortet
- Chinesisches KI-Modell verspricht ChatGPT-ähnliche Leistung zu geringeren Kosten
- Italien hat DeepSeek bereits aufgrund von Datenschutzbedenken verbannt
Siehe auch:
- DeepSeek soll chinesisches Militär unterstützen, Sanktionen umgehen
- DeepSeek plus Huawei-Chips sollen China an KI-Spitze katapultieren
- DeepSeek veröffentlicht V3, bereitet OpenAI und Co. Kopfschmerzen
- Senf dazu: Datenkrake Google schlägt wieder zu (Gemini vs. DeepSeek)
- DeepSeek führt in China zu Ansturm auf Nvidias H20-Chips
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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