USA: DHL stoppt Einfuhr von Paketen mit mehr als 800 Dollar Warenwert
Wer in den USA Waren aus dem Ausland bestellt hat, muss sich auf lange Wartezeiten bei der Zustellung einstellen. Die Post-Tochter DHL hat die Einfuhr sämtlicher Pakete mit mehr als 800 Dollar Warenwert für Privatkunden in die USA gestoppt.
Seit die Trump-Regierung die Abschaffung der sogenannten "De-Minimis-Regelung" für den 2. Mai 2025 in Aussicht gestellt hat, hat DHL nach eigenen Angaben mit einem starken Anstieg der Paketzahlen für die Einfuhr in den USA zu kämpfen. Gleichzeitig verlangt der US-Zoll seit Anfang April aber auch, dass alle Pakete mit einem Warenwert über 800 Dollar eine eingehende Zollprüfung erfahren.
Dies stellt nicht nur für die großen E-Commerce-Giganten aus China wie Shein und Temu ein Problem dar, sondern auch für normale Endkunden. Wer sich derzeit bei eBay oder einer anderen Plattform Waren kauft, um diese dann über DHL in die USA bringen zu lassen, muss laut dem Paketdienst mit massiven Verzögerungen rechnen.
Normalerweise ist es US-Bürgern möglich, Pakete mit einem Wert von bis zu 800 Dollar ohne die Zahlung von Zollabgaben einführen zu lassen. Zum 2. Mai fällt diese Regelung jedoch vollständig weg. Dabei spielt es keine Rolle, ob die jeweilige Sendung ihren Ursprung in China oder einem anderen Land hat.
Siehe auch:
DHL ist mit Trumps neuen Regelungen überfordert
Wie der internationale Versandkonzern DHL jüngst bekanntgab, werden aktuell in den USA keine Pakete für Privatkunden mehr ins Land gelassen, wenn deren Warenwert über 800 Dollar liegt. Damit reagiert DHL auf die neuen Vorgaben der US-Regierung unter Trump, die die Einfuhr von Waren deutlich aufwendiger gemacht haben.Seit die Trump-Regierung die Abschaffung der sogenannten "De-Minimis-Regelung" für den 2. Mai 2025 in Aussicht gestellt hat, hat DHL nach eigenen Angaben mit einem starken Anstieg der Paketzahlen für die Einfuhr in den USA zu kämpfen. Gleichzeitig verlangt der US-Zoll seit Anfang April aber auch, dass alle Pakete mit einem Warenwert über 800 Dollar eine eingehende Zollprüfung erfahren.
Statt 2500 schon ab 800 Dollar Zollfreigabe nötig
Zuvor lag die Grenze, ab der eine förmliche Zollfreigabe erfolgen musste, bei 2500 US-Dollar. Durch diese Änderung muss nun erheblich mehr Aufwand betrieben werden, um Sendungen bei der Einfuhr in die USA durch den Zoll zu bringen. DHL hat offenbar nicht die Kapazitäten und stoppt deshalb die Einfuhr von Paketen mit mehr als 800 Dollar Warenwert in den USA vorübergehend, ohne einen Termin für das Ende dieser Maßnahme zu nennen.Dies stellt nicht nur für die großen E-Commerce-Giganten aus China wie Shein und Temu ein Problem dar, sondern auch für normale Endkunden. Wer sich derzeit bei eBay oder einer anderen Plattform Waren kauft, um diese dann über DHL in die USA bringen zu lassen, muss laut dem Paketdienst mit massiven Verzögerungen rechnen.
Normalerweise ist es US-Bürgern möglich, Pakete mit einem Wert von bis zu 800 Dollar ohne die Zahlung von Zollabgaben einführen zu lassen. Zum 2. Mai fällt diese Regelung jedoch vollständig weg. Dabei spielt es keine Rolle, ob die jeweilige Sendung ihren Ursprung in China oder einem anderen Land hat.
Zusammenfassung
- DHL stoppt Einfuhr von Paketen über 800 Dollar für US-Privatkunden
- Reaktion auf neue Vorgaben der US-Regierung zur Wareneinfuhr
- Abschaffung der 'De-Minimis-Regelung' ab 2. Mai 2025 angekündigt
- Zollprüfung für alle Pakete über 800 Dollar seit Anfang April
- Massive Verzögerungen bei internationalen Bestellungen erwartet
- E-Commerce-Giganten und Endkunden gleichermaßen betroffen
- Zollfreie Einfuhr bis 800 Dollar entfällt ab 2. Mai komplett
Siehe auch:
- Deutsche Post erhöht Preise: Briefe & DHL-Pakete werden 2025 teurer
- DHL-Fristen zu Weihnachten: Termine für den rechtzeitigen Versand
- Massive Störung bei DHL: Ausfälle von Paketverfolgung + Packstation
- Packstation offline: DHL kündigt bundesweite Wartungsarbeiten an
- Nächste DHL-Betrugsmasche: Der falsche Paketbote am Telefon
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