Taara: Google X ersetzt die klassische Glasfaser durch einen Laser
Im Innovationslabor X, das zum Google-Mutterkonzern Alphabet gehört, hat man Fortschritte bei der Entwicklung der Datenübertragung per Laser gemacht. Das Ziel besteht darin, ein Glasfaserkabel überflüssig zu machen, wenn Sichtverbindungen möglich sind.
Geleitet wird das Taara-Projekt von Mahesh Krishnaswamy. Nach Stationen bei Apple und Google erkannte er das Potenzial von Licht als Medium zur Datenübertragung. Anders als frühere Konzepte, die auf Satelliten setzten, arbeitet Taara mit "Lichtbrücken" - Geräten von der Größe einer Verkehrsampel, die Signale über große Distanzen hinweg austauschen können. Damit lassen sich Geschwindigkeiten von bis zu 20 Gigabit pro Sekunde erreichen, ohne dass teure Glasfaserkabel verlegt werden müssen.
In mehreren Ländern werden langsamere Taara-Systeme bereits erfolgreich eingesetzt. Ein Beispiel ist die Verbindung zwischen Brazzaville und Kinshasa, die durch eine Lichtbrücke über den Kongo erhebliche Kosten für die Internetanbindung senken konnte. Auch bei Großevents wie dem Coachella-Festival in den USA hat sich die Technologie bewährt, indem sie überlastete Mobilfunknetze entlastete.
Taara steht kurz vor der Ausgliederung aus Alphabet und soll durch externe Investoren finanziert werden. Alphabet bleibt jedoch als bedeutender Anteilseigner involviert. Ob das Projekt langfristig bestehen bleibt oder das Schicksal anderer X-Projekte teilt, bleibt abzuwarten. Laut X-Chef Astro Teller ist das Potenzial jedoch riesig: "Scheitern ist keine Option, die Frage ist nur, wie groß der Erfolg wird", sagte dieser.
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Ein Erbe Loons
Die X-Forscher haben jetzt eine neue Version ihrer Taara-Technologie vorgestellt, an der bereits seit einiger Zeit gearbeitet wird. Diese basiert auf den Erkenntnissen aus dem gescheiterten Loon-Projekt, das einst den Zugang zum Internet mithilfe von Ballons ermöglichen sollte, berichtet Wired.Geleitet wird das Taara-Projekt von Mahesh Krishnaswamy. Nach Stationen bei Apple und Google erkannte er das Potenzial von Licht als Medium zur Datenübertragung. Anders als frühere Konzepte, die auf Satelliten setzten, arbeitet Taara mit "Lichtbrücken" - Geräten von der Größe einer Verkehrsampel, die Signale über große Distanzen hinweg austauschen können. Damit lassen sich Geschwindigkeiten von bis zu 20 Gigabit pro Sekunde erreichen, ohne dass teure Glasfaserkabel verlegt werden müssen.
In mehreren Ländern werden langsamere Taara-Systeme bereits erfolgreich eingesetzt. Ein Beispiel ist die Verbindung zwischen Brazzaville und Kinshasa, die durch eine Lichtbrücke über den Kongo erhebliche Kosten für die Internetanbindung senken konnte. Auch bei Großevents wie dem Coachella-Festival in den USA hat sich die Technologie bewährt, indem sie überlastete Mobilfunknetze entlastete.
Besser gegen Nebel
Ein Problem von Laserverbindungen bleibt jedoch die Anfälligkeit für Witterungseinflüsse wie Nebel. Doch mit der zweiten Generation von Taara sollen diese Herausforderungen minimiert werden. Ein speziell entwickelter Silizium-Photonik-Chip ersetzt mechanische Bauteile durch eine kompakte, kostengünstige Lösung. Dies könnte langfristig dazu führen, dass Lichtkommunikation eine tragende Rolle im kommenden Mobilfunkstandard 7G spielt, da die Kapazitäten des heutigen Funkspektrums zunehmend ausgeschöpft sind.Taara steht kurz vor der Ausgliederung aus Alphabet und soll durch externe Investoren finanziert werden. Alphabet bleibt jedoch als bedeutender Anteilseigner involviert. Ob das Projekt langfristig bestehen bleibt oder das Schicksal anderer X-Projekte teilt, bleibt abzuwarten. Laut X-Chef Astro Teller ist das Potenzial jedoch riesig: "Scheitern ist keine Option, die Frage ist nur, wie groß der Erfolg wird", sagte dieser.
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Zusammenfassung
- Google X entwickelt Taara: Datenübertragung per Laser statt Glasfaser
- Taara basiert auf Erkenntnissen aus dem eingestellten Loon-Projekt
- 'Lichtbrücken' ermöglichen Geschwindigkeiten von bis zu 20 Gigabit/s
- Neue Generation minimiert Anfälligkeit für Witterungseinflüsse
- Silizium-Photonik-Chip ersetzt mechanische Bauteile kostengünstig
- Technologie könnte wichtige Rolle im zukünftigen 7G-Standard spielen
- Taara steht vor Ausgliederung aus Alphabet mit externen Investoren
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