NUC 14 Pro AI: Asus bringt erste Mini-PCs mit Intel "Lunar Lake"-CPUs

Asus hat vor der CES 2025 die ersten Mini-PCs der von Intel übernom­me­nen NUC-Serie eingeführt, die offiziell als "Copilot+ PCs" bezeichnet werden können. Sie basieren auf den neuen Intel Core Ultra 200-Pro­zes­soren und sind in einem extrem kompakten Gehäuse untergebracht.
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ASUS

Mini-PC mit NPU und Copilot-Taste am Gehäuse

Der taiwanische Hardware-Hersteller Asus bringt mit dem NUC 14 Pro AI die erste Serie von NUC Mini-PCs auf den Markt, die mit den neuen Intel Core Ultra 200 Prozessoren aus der "Lunar Lake"-Familie ausgerüstet sind. Die Chips bringen eine deutlich stärkere Neural Processing Unit (UPC) mit, die mit 48 TOPS ausreichend KI-Leistung bietet, um die Copilot KI-Funktionen von Windows 11 24H2 in vollem Umfang zu unterstützen.

Die neuen NUCs haben den Arbeitsspeicher als Teil des CPU-Package verbaut, sodass sie von den dadurch entstehenden Vorteilen bezüglich einer schnelleren Datenübertragung profitieren. Eine Aufrüstung des RAMs ist daher nicht möglich. Zur Ausstattung gehören unter anderem ein M.2-Slot für PCIe-4.0-SSDs, Unterstützung für Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4 und Thunderbolt 4 inklusive Support für DisplayPort 2.1.

ASUS NUC 14 Pro AIASUS NUC 14 Pro AIASUS NUC 14 Pro AIASUS NUC 14 Pro AI

Auf der Front des Systems sitzen zwei USB-A-Ports, die USB 3.2 Gen 1 unterstützen, sowie ein Thunderbolt-4-fähiger USB Type-C-Port. Kurioserweise verpasst Asus dem Gerät sogar eine dedizierte Hardware-Taste für die Aktivierung von Windows Copilot. "Hintenrum" gibt es zwei weitere USB Type-A-Ports mit Unterstützung für USB 3.2 Gen 2, noch einen USB-C-Port mit Support für Thunderbolt 4, ein HDMI-Ausgang und ein Ethernet-Anschluss mit maximal 2,5 Gbps Bandbreite.
ASUS NUC 14 Pro AIAsus NUC 14 Pro AI von vorn ASUS NUC 14 Pro AIAsus NUC 14 Pro AI von hinten
Asus verbaut oben auf dem Gehäuse übrigens auch noch einen optischen Fingerabdruckleser, mit dem man den kleinen NUC 14 Pro AI mit Windows Hello entsperren kann. Genaue Angaben zu den verbauten Prozessoren machte Asus bisher leider bis jetzt nicht, es ist aber davon die Rede, dass es neben den Modellen mit Intel Core Ultra 5 und Core Ultra 7 auch eine Version mit einem Core Ultra 9 geben soll.

Da es nur einen entsprechenden Chip gibt, wird es sich in diesem Fall wohl um den Intel Core Ultra 288V handeln, der mit einer TDP von bis zu 30 Watt acht Rechenkerne mit bis zu 3,3 GHz bietet, die bei Bedarf auf bis zu 5,1 GHz beschleunigen können. Wann Asus den NUC 14 Pro AI verfügbar machen will und was die Geräte dann kosten werden, ließ der Hersteller bisher enttäuschenderweise offen.

Zusammenfassung
  • Asus stellt erste Mini-PCs der NUC-Serie mit Intel Core Ultra 200 vor
  • Neue NUCs nutzen 'Lunar Lake'-CPUs mit leistungsstarker Neural Unit
  • Arbeitsspeicher ist Teil des CPU-Packages und nicht aufrüstbar
  • Ausstattung umfasst M.2-Slot, Wi-Fi 7 und Thunderbolt 4 mit DisplayPort
  • Dedizierte Hardware-Taste zur Aktivierung von Windows Copilot
  • Optischer Fingerabdruckleser für Windows Hello Entsperrung integriert
  • Verfügbarkeit und Preise der NUC 14 Pro AI sind bislang nicht bekannt

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