Samsung soll stärker auf normale Smartphones statt Foldables setzen

Das Galaxy Z Fold 6 und Galaxy Z Flip 6 verkaufen sich scheinbar nicht wie erhofft. Samsung reagiert möglicherweise mit einer Verlagerung der Ressourcen von Smartphones mit faltbaren Displays hin zu Geräten mit einem normalen Design.

Haben Foldables ihren Höhepunkt hinter sich?

Laut einem Bericht des koreanischen Portals ET News scheinen die Verkäufe der im August eingeführten neuen Foldable-Smartphones von Samsung hinter den Erwartungen des Elektronikriesen zurückzubleiben. Angeblich überarbeitet Samsung deshalb seine Produktstrategie für das kommende Jahr und nimmt dabei Anpassungen vor, durch die man den Schwerpunkt wieder stärker auf die "normalen" Flaggschiff-Smartphones der ersten Jahreshälfte legen dürfte.

Nach Angaben von Quellen aus dem Umfeld von Samsung plant man für das Galaxy Z Fold 7 und Galaxy Z Flip 7 wesentlich geringere Produktionszahlen. Während das günstigere Modell im vertikal öffnenden "Flip"-Formfaktor derzeit etwa drei Millionen Mal verkauft werden soll, rechnet man für das teurere Fold mit dem großen, horizontal aufklappbaren Falt-Display nur noch mit etwa zwei Millionen Einheiten.

Samsung erwartet 2025 40% weniger Foldable-Verkäufe

Insgesamt soll Samsung derzeit mit etwa fünf Millionen Einheiten der Foldable-Smartphones der nächsten Generation rechnen. Gegenüber den aktuellen Modellen entspricht dies dem Vernehmen nach einer Reduktion um fast 40 Prozent, erwartet man doch für das Galaxy Z Flip 6 und Galaxy Z Fold 6 derzeit rund 8,2 Millionen verkaufte Geräte.

Für die in einem "normalen" Formfaktor gehaltenen Modelle der ab 22. Januar 2025 erwarteten Samsung Galaxy S25-Serie geht der Hersteller unterdessen von etwas höheren Lieferzahlen aus. Statt der etwa 35 Millionen Einheiten der S24-Serie will Samsung die S25-Reihe insgesamt etwa 37,4 Millionen Mal verkaufen, wobei damit nur das Galaxy S25, S25+ und S25 Ultra gemeint sind. Zusätzlich wird mit dem Galaxy S25 Slim auch noch ein viertes, dünneres Modell erwartet, das etwa drei Millionen Mal abgesetzt werden soll.

Insgesamt rechnet Samsung somit dem Bericht zufolge mit gut 40 Millionen Verkäufen der Galaxy S25-Serie über alle Modelle hinweg. Samsung ist mit seiner stärkeren Konzentration auf "traditionelle" Smartphones ohne faltbare Displays nicht allein. So sollen laut Berichten von Marktbeobachtern einige andere große Smartphone-Hersteller wie Xiaomi, Oppo, Honor und Huawei ebenfalls ihr Engagement rund um Foldable-Modelle zurückgefahren haben, weil sich diese nicht so häufig verkaufen, wie erhofft.

Zusammenfassung
  • Samsung plant Reduzierung der Produktion von Foldable-Smartphones
  • Verkaufszahlen von Galaxy Z Fold 6 und Z Flip 6 bleiben hinter Erwartungen
  • Produktionszahlen für Z Fold 7 und Z Flip 7 sollen um fast 40 % sinken
  • Fokus verschiebt sich auf traditionelle Flaggschiff-Smartphones
  • Galaxy S25-Serie soll in höheren Stückzahlen produziert werden
  • Auch andere Hersteller fahren Engagement bei Foldables zurück
  • Neues Galaxy S25 Slim-Modell mit erwarteten 3 Millionen Verkäufen

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