Neue Fertigung soll OLED-Displays schon 2025 erheblich besser machen
Applied Materials hat eine neue Fertigungstechnologie für OLED-Displays vorgestellt, mit der die Produktion von OLED-Panels auf großen Glassubstraten erheblich günstiger werden kann, während sich gleichzeitig Vorteile bezüglich Performance ergeben sollen.
Bei dem neuen Ansatz werden die Glassubstrate für die verschiedenen Farben der roten, blauen und grünen Pixel nacheinander mit den Materialien bedampft. Dieser sogenannte "maskenlose" Produktionsprozess unterscheidet sich grundlegend von dem bisher am häufigsten verwendeten Prozess des sogenannten Fine Metal Masking (FMM).
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Applied Materials: MAX OLED soll enorme Vorteile bieten
Statt die organischen Materialien für die verschiedenen Farben einzelner Pixel also gleichzeitig mit einem sehr feinen "Netz" auf das Trägermaterial aufzubringen, werden die Materialien für jedes der Pixel bei dem bei MAX OLED verwendeten maskenlosen Ansatz nacheinander aufgedampft.
Applied Materials: MAX OLED ermöglicht höhere Pixeldichte
Theoretisch lässt sich mit MAX OLED außerdem die Größe der individuellen Pixel und ihrer Strukturen weiter reduzieren, was letztlich in einer bis zu 2,5-fachen Steigerung der möglichen Pixeldichte auf bis zu 2000 Pixel pro Zoll (PPI) resultieren soll. Dadurch ließe sich die Technologie vor allem auch für die Fertigung von kleinen aber dennoch extrem hochauflösenden OLED-Displays adaptieren, die in VR- und AR-Geräten zum Einsatz kommen könnten.
Die ersten OLED-Panels, die mit der neuen Fertigungstechnologie produziert werden, dürften ab Anfang 2025 in fertigen Produkten auf den Markt kommen. Zu den ersten Kunden von Applied Materials, die Anlagen für die Fertigung von Panels auf Basis der MAX OLED Technologie erworben haben, gehört auch die Display-Sparte von Samsung und damit einer der größten Displayhersteller. Samsung will damit angeblich unter anderem QD-OLED-Panels produzieren.
Verzicht auf bisher verwendete Metallsiebe
Die MAX OLED genannte Fertigungstechnik soll laut Applied Materials dafür sorgen können, das großflächige OLED-Panels, wie sie in Fernsehern und Monitoren verwendet werden, deutlich kostengünstiger zu fertigen sind. Laut Applied Materials sollen die Panels sowohl klarer und heller sein, während sie eine höhere Lebensdauer als auch eine größere Energieeffizienz aufweisen.Bei dem neuen Ansatz werden die Glassubstrate für die verschiedenen Farben der roten, blauen und grünen Pixel nacheinander mit den Materialien bedampft. Dieser sogenannte "maskenlose" Produktionsprozess unterscheidet sich grundlegend von dem bisher am häufigsten verwendeten Prozess des sogenannten Fine Metal Masking (FMM).
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Applied Materials: MAX OLED soll enorme Vorteile bieten
Statt die organischen Materialien für die verschiedenen Farben einzelner Pixel also gleichzeitig mit einem sehr feinen "Netz" auf das Trägermaterial aufzubringen, werden die Materialien für jedes der Pixel bei dem bei MAX OLED verwendeten maskenlosen Ansatz nacheinander aufgedampft.
Applied Materials: MAX OLED ermöglicht höhere Pixeldichte
Extrem hohe Pixeldichte möglich
Dabei lässt sich die Fläche, die bei einem einzelnen Pixel mit Materialien für die verschiedenen Farben bedeckt werden kann, im Vergleich zur Größe des jeweiligen Pixels deutlich steigern. Der Vorteil liegt in einer potenziell bis zu dreifachen Steigerung der möglichen Helligkeit, einer 30-prozentigen Reduktion des Energiebedarfs und einer bis zu fünffachen Steigerung der LanglebigkeitTheoretisch lässt sich mit MAX OLED außerdem die Größe der individuellen Pixel und ihrer Strukturen weiter reduzieren, was letztlich in einer bis zu 2,5-fachen Steigerung der möglichen Pixeldichte auf bis zu 2000 Pixel pro Zoll (PPI) resultieren soll. Dadurch ließe sich die Technologie vor allem auch für die Fertigung von kleinen aber dennoch extrem hochauflösenden OLED-Displays adaptieren, die in VR- und AR-Geräten zum Einsatz kommen könnten.
Die ersten OLED-Panels, die mit der neuen Fertigungstechnologie produziert werden, dürften ab Anfang 2025 in fertigen Produkten auf den Markt kommen. Zu den ersten Kunden von Applied Materials, die Anlagen für die Fertigung von Panels auf Basis der MAX OLED Technologie erworben haben, gehört auch die Display-Sparte von Samsung und damit einer der größten Displayhersteller. Samsung will damit angeblich unter anderem QD-OLED-Panels produzieren.
Zusammenfassung
- Applied Materials stellt neue Fertigungstechnologie MAX OLED vor
- Kostengünstigere Produktion von großflächigen OLED-Panels möglich
- Maskenloser Produktionsprozess unterscheidet sich von bisherigem FMM
- Materialien für Pixel werden nacheinander auf Glassubstrat aufgedampft
- Helligkeit, Energieeffizienz und Langlebigkeit der Displays verbessert
- Pixeldichte kann auf bis zu 2000 PPI gesteigert werden
- Erste Produkte mit MAX OLED-Technologie ab Anfang 2025 erwartet
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