Intel Battlemage: GPUs kommen noch 2024, Gaming wohl nicht im Fokus
Mit der zweiten Generation seiner Arc-GPUs möchte Intel weiter in den Markt vordringen, der von Nvidia und AMD dominiert wird. Ein neuer Leak scheint nun eine sehr baldige Veröffentlichung zu bestätigen. Gaming-Leistung hat bei den Karten aber wohl keine Top-Priorität.
Aus diesem Grund dürfte das Hauptanwendungsgebiet von Battlemage laut ZDNet nicht im Gaming liegen. Vielmehr könnten die Karten zum Einsatz kommen, um Rechenleistung für KI-Anwendungen zu bieten oder um im Video-Bereich zu unterstützen. Das ist auch schon bei den noch aktuellen Intel GPUs der ersten Generation der Fall. Mit einem Preis von unter einem Euro pro TOPS liefert die A770 immerhin ein in dieser Hinsicht besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als Nvidias RTX 4090 mit über 1,50 Euro pro TOPS.
Was die neuen Karten mit diesen Spezifikationen aber tatsächlich in der Lage sind zu leisten, ist noch unbekannt. Benchmark-Ergebnisse sind bisher nicht aufgetaucht. Intel verspricht aber aus der Erfahrung mit Alchemist gelernt zu haben. So soll es zumindest nicht wie bei der ersten Generation erneut zu Treiberproblemen kommen.
Siehe auch:
- Intel plant die Veröffentlichung der Battlemage-GPUs wohl noch in diesem Jahr
- Battlemage zielt auf Einsteiger- und Mittelklasse-Segment ab
- Gaming womöglich nicht der Hauptfokus der neuen Grafikkarten-Generation
- Anwendungsgebiete: KI und Video-Bereich stehen im Vordergrund
- Intel Arc B580-GPU mit 12 GB GDDR6-Speicher und 20 Xe2-Kernen bereits geleakt
- Tatsächliche Leistungsfähigkeit der neuen Karten noch unbekannt
Veröffentlichung noch dieses Jahr
Wie ZDNet Korea (via Toms Hardware) berichtet, werden Intels Battlemage-GPUs noch dieses Jahr erscheinen. Der anonymen Quelle, die aus dem Umfeld eines koreanischen PC-Herstellers kommt und auf die sich diese Aussage stützt, sollen entsprechende Details zur Lieferkette bekannt sein. Die Grafikkarten würden demnach "bis spätestens Ende des Jahres" veröffentlicht.Möglicherweise kein Gaming-Fokus
Außerdem heißt es, dass Battlemage keine besonders konkurrenzfähige Leistung in Spielen erbringen soll. So seien die Chips nicht auf demselben Level wie AMDs aktuelle GPU-Generation. Schon beim ersten Ausflug in die Welt der Grafikkarten hatte Intel mit Alchemist eher das Einsteiger- und Mittelklasse-Segment bedient. Daran ändert sich mit Battlemage also nichts. Alles andere wäre aber auch eine Überraschung gewesen.Aus diesem Grund dürfte das Hauptanwendungsgebiet von Battlemage laut ZDNet nicht im Gaming liegen. Vielmehr könnten die Karten zum Einsatz kommen, um Rechenleistung für KI-Anwendungen zu bieten oder um im Video-Bereich zu unterstützen. Das ist auch schon bei den noch aktuellen Intel GPUs der ersten Generation der Fall. Mit einem Preis von unter einem Euro pro TOPS liefert die A770 immerhin ein in dieser Hinsicht besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als Nvidias RTX 4090 mit über 1,50 Euro pro TOPS.
Leak enthüllte bereits Details
Schon vor einigen Tagen enthüllte ein Leak bei Amazon zwei Grafikkarten mit Arc B580-GPU. Laut den dort gelisteten Spezifikationen sticht die Karte im Speicherbereich mit 12 GB GDDR6-Speicher sogar andere Mittelklasse-Modelle wie die GeForce RTX 4060 oder die AMD Radeon RX 7600 aus, die mit jeweils 8 GB ausgestattet sind. Der Grafikchip soll 20 Xe2-Kerne besitzen und eine Taktrate von bis zu 2,8 GHz erreichen. Das Auftauchen dieses Leaks mit seinen detaillierten Angaben spricht ebenfalls dafür, dass eine Markteinführung von Battlemage unmittelbar bevorsteht.Was die neuen Karten mit diesen Spezifikationen aber tatsächlich in der Lage sind zu leisten, ist noch unbekannt. Benchmark-Ergebnisse sind bisher nicht aufgetaucht. Intel verspricht aber aus der Erfahrung mit Alchemist gelernt zu haben. So soll es zumindest nicht wie bei der ersten Generation erneut zu Treiberproblemen kommen.
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Felix KrauthRedakteur für Windows & Hardware
War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.
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