Vodafone aktiviert 5G+ bundesweit:
Was Nutzer wissen müssen
Vodafone bietet jetzt flächendeckend 5G Standalone und stellt damit schnellere Verbindungen und kürzere Reaktionszeiten in Aussicht. Mehr als 90 Prozent der Bevölkerung können die neue Technologie theoretisch nutzen - vorausgesetzt, sie haben passende Smartphones und Tarife.
Im Gegensatz zum bisherigen 5G-Ausbau, der teilweise noch auf LTE-Infrastruktur zurückgriff (Non-Standalone), funktioniert 5G SA völlig unabhängig. Es handelt sich um ein komplett eigenständiges Netz ohne "Stützrad" der älteren Technologie. Vodafone verspricht dadurch schnellere Verbindungen und kürzere Reaktionszeiten.
Die Latenzzeiten können auf unter 10 Millisekunden sinken - vergleichbar mit der Reaktionsgeschwindigkeit des menschlichen Nervensystems. In der Theorie (und der Werbung) durchaus spannend, die ersten praxisnahen Tests bleiben allerdings abzuwarten.
Die neue Technologie soll zudem energieeffizienter als bisherige Mobilfunktechnologien sein. Perspektivisch ermöglicht sie mehr Anwendungen für vernetzte Autos oder autonome Maschinensteuerungen in der Industrie. Theoretisch können mit 5G SA bis zu eine Million Geräte pro Quadratkilometer vernetzt werden.
Vodafone zeigt, wie das 5G+-Netz im Optimalfall funktioniert
Aktuell hat Vodafone mehr als 16.000 seiner insgesamt 26.000 Mobilfunkstationen mit der neuen 5G-Technologie ausgestattet. Bis Mitte 2025 soll die Abdeckung auf 95 Prozent der Bevölkerung steigen. Für 5G+ nutzt das Unternehmen Frequenzen in den Bereichen 700 MHz, 1,8 GHz und 3,5 GHz.
Vodafone ist nicht der einzige Anbieter, der auf 5G Standalone setzt: Telefónica Deutschland hat die Technologie im Oktober 2023 an 18.000 Antennen für das O2-Netz freigeschaltet. Die Deutsche Telekom plant hingegen erst im weiteren Verlauf des Herbstes ein Angebot zum 5G-SA-Gaming vorerst speziell auf dem Samsung Galaxy S24.
Wie sind eure Erfahrungen mit 5G bisher? Habt ihr schon einen spürbaren Unterschied zu 4G bemerkt? Sagt es uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Vodafone setzt auf eigenständiges 5G-Netz
Laut Vodafone hat man einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung seines 5G-Netzes vollzogen. Der Netzbetreiber hat 10.000 weitere Mobilfunkstationen auf 5G Standalone (SA) umgestellt, was intern als "5G+" bezeichnet wird. Damit ist die Technologie nun bundesweit verfügbar und erreicht nach Unternehmensangaben über 90 Prozent der Bevölkerung.Im Gegensatz zum bisherigen 5G-Ausbau, der teilweise noch auf LTE-Infrastruktur zurückgriff (Non-Standalone), funktioniert 5G SA völlig unabhängig. Es handelt sich um ein komplett eigenständiges Netz ohne "Stützrad" der älteren Technologie. Vodafone verspricht dadurch schnellere Verbindungen und kürzere Reaktionszeiten.
Vorteile für Nutzer und Industrie
Marcel de Groot, CEO von Vodafone Deutschland, erklärt die Vorteile von 5G+:5G+ bietet höhere Bandbreiten, kürzere Reaktionszeiten und vernetzt bis zu zehnmal mehr Sensoren. Für Handynutzer erhöht das die Qualität bei Onlinespielen und in virtuellen Welten.
Die Latenzzeiten können auf unter 10 Millisekunden sinken - vergleichbar mit der Reaktionsgeschwindigkeit des menschlichen Nervensystems. In der Theorie (und der Werbung) durchaus spannend, die ersten praxisnahen Tests bleiben allerdings abzuwarten.
Die neue Technologie soll zudem energieeffizienter als bisherige Mobilfunktechnologien sein. Perspektivisch ermöglicht sie mehr Anwendungen für vernetzte Autos oder autonome Maschinensteuerungen in der Industrie. Theoretisch können mit 5G SA bis zu eine Million Geräte pro Quadratkilometer vernetzt werden.
Vodafone zeigt, wie das 5G+-Netz im Optimalfall funktioniert
Voraussetzungen für die Nutzung
Um von 5G Standalone zu profitieren, benötigen Kunden ein kompatibles Smartphone und einen passenden Vodafone-Tarif mit 5G-Empfang. Außerdem muss die 5G+-Option in der MeinVodafone-App einmalig kostenlos aktiviert werden. Das bisherige 5G-Netz wird von Vodafone künftig weiterbetrieben, um auch ältere Geräte zu unterstützen.Aktuell hat Vodafone mehr als 16.000 seiner insgesamt 26.000 Mobilfunkstationen mit der neuen 5G-Technologie ausgestattet. Bis Mitte 2025 soll die Abdeckung auf 95 Prozent der Bevölkerung steigen. Für 5G+ nutzt das Unternehmen Frequenzen in den Bereichen 700 MHz, 1,8 GHz und 3,5 GHz.
Vodafone ist nicht der einzige Anbieter, der auf 5G Standalone setzt: Telefónica Deutschland hat die Technologie im Oktober 2023 an 18.000 Antennen für das O2-Netz freigeschaltet. Die Deutsche Telekom plant hingegen erst im weiteren Verlauf des Herbstes ein Angebot zum 5G-SA-Gaming vorerst speziell auf dem Samsung Galaxy S24.
Wie sind eure Erfahrungen mit 5G bisher? Habt ihr schon einen spürbaren Unterschied zu 4G bemerkt? Sagt es uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Vodafone aktiviert 5G Standalone bundesweit
- Über 90 Prozent der Bevölkerung erreicht
- 000 neue 5G SA-Stationen installiert
- 5G+ verspricht schnellere Verbindungen
- Latenzzeiten könnten unter 10ms sinken
- Energieeffizienz und hohe Gerätevernetzung
- Kompatible Smartphones und Tarife nötig
Siehe auch:
- Mehr Datenvolumen: Vodafone stellt neue GigaMobil-Tarife vor
- Vodafone rüstet auf: Upload mit bis zu 400 Mbit/s wird getestet
- Unvermuteter Held des 5G-Ausbaus: Die Litfaßsäule kehrt zurück
- Vodafone Smart Tech: Die ersten Geräte werden im Juli deaktiviert
- Vodafone Giga TV: Neue TV-Box für Kabel und Streaming vorgestellt
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