AMD: Per Klick zu deutlich mehr Grafikspeicher im Notebook
Der Chiphersteller AMD ermöglicht es Nutzern, den Grafikspeicher in ihren Notebooks mit wenigen Klicks aufzustocken. Es ist hierbei nicht mehr notwendig, Veränderungen im BIOS vorzunehmen, es funktioniert über die AMD-Adrenalin-App.
Derzeit ist diese Funktion ausschließlich für die neuen AMD AI 300 "Strix Point"-Laptops verfügbar, berichtet das US-Magazin The Verge. Wie viel Arbeitsspeicher umgeleitet werden kann, hängt vom Gesamtspeicher des Systems ab. Laut AMD lässt sich bei der mittleren Einstellung etwa ein 32GB-Laptop mit nur 512 MB Videospeicher in ein Gerät mit 24GB Arbeitsspeicher und 8GB dediziertem VRAM umwandeln.
Speicher-Einstellungen in der AMD-App
Ob diese zusätzlichen Videoressourcen tatsächlich einen Unterschied machen, hängt stark vom jeweiligen Spiel ab. Manche Games, wie "Alan Wake II", benötigen bis zu 6GB VRAM und funktionieren nicht korrekt, wenn zu wenig dieses Speichers vorhanden ist. Viele Käufer von Geräten wie dem Steam Deck, Asus ROG Ally oder Lenovo Legion Go passen seit einiger Zeit ihre VRAM-Einstellungen an, um die Spielbarkeit zu verbessern - dieser Vorgang war bisher allerdings für so manchen Nutzer einfach zu kompliziert.
Erste Tests mit dem Asus Zenbook S 16, einem Strix Point Laptop, der bereits mit dieser Funktion ausgestattet ist, zeigen gemischte Ergebnisse. Während das Spiel "Control" bei 8GB VRAM deutlich flüssiger lief (65 FPS statt 54 FPS), zeigten andere Titel nur minimale Verbesserungen oder sogar leichte Verschlechterungen der Bildrate.
In Kombination mit VGM können laut AMD erhebliche Verbesserungen erreicht werden, vorausgesetzt, die Ausgangsbildrate liegt bei mindestens 50 FPS. Zusätzlich hat AMD die Einführung des neuen RX 7800M angekündigt, eines bis zu 180-Watt-Chips mit 12GB dediziertem Videospeicher. Laut Toms Hardware entspricht dies im Wesentlichen einer abgespeckten Version der Desktop-GPU RX 7800 XT und schließt die Lücke in AMDs Angebot zwischen der RX 7900M und der RX 7600M XT.
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Besser spielen
Viele Laptops und Gaming-Handhelds nutzen denselben Speicherpool für CPU und GPU. Oft wäre es sinnvoll, mehr RAM für die Grafikleistung zur Verfügung zu stellen - insbesondere beim Gaming. Mit der neuen Funktion "Variable Graphics Memory" (VGM) können Nutzer von AMD-basierten Systemen daher nun bis zu 75 Prozent ihres Systemspeichers in dedizierten Videospeicher (VRAM) umwandeln.Derzeit ist diese Funktion ausschließlich für die neuen AMD AI 300 "Strix Point"-Laptops verfügbar, berichtet das US-Magazin The Verge. Wie viel Arbeitsspeicher umgeleitet werden kann, hängt vom Gesamtspeicher des Systems ab. Laut AMD lässt sich bei der mittleren Einstellung etwa ein 32GB-Laptop mit nur 512 MB Videospeicher in ein Gerät mit 24GB Arbeitsspeicher und 8GB dediziertem VRAM umwandeln.
Speicher-Einstellungen in der AMD-App
Ob diese zusätzlichen Videoressourcen tatsächlich einen Unterschied machen, hängt stark vom jeweiligen Spiel ab. Manche Games, wie "Alan Wake II", benötigen bis zu 6GB VRAM und funktionieren nicht korrekt, wenn zu wenig dieses Speichers vorhanden ist. Viele Käufer von Geräten wie dem Steam Deck, Asus ROG Ally oder Lenovo Legion Go passen seit einiger Zeit ihre VRAM-Einstellungen an, um die Spielbarkeit zu verbessern - dieser Vorgang war bisher allerdings für so manchen Nutzer einfach zu kompliziert.
Erste Tests mit dem Asus Zenbook S 16, einem Strix Point Laptop, der bereits mit dieser Funktion ausgestattet ist, zeigen gemischte Ergebnisse. Während das Spiel "Control" bei 8GB VRAM deutlich flüssiger lief (65 FPS statt 54 FPS), zeigten andere Titel nur minimale Verbesserungen oder sogar leichte Verschlechterungen der Bildrate.
Noch mehr für Gamer
Neben der VGM-Funktion führt AMD auch "Fluid Motion Frames 2" (AFMF2) als technische Vorschau für Strix-Point-Laptops ein, nachdem es zuvor für Desktop-GPUs und ältere Notebook-GPUs verfügbar war. Diese Technologie erhöht die Bildrate, indem sie neue Bilder generiert, und soll dabei weniger Ruckeln und Verzögerungen verursachen.In Kombination mit VGM können laut AMD erhebliche Verbesserungen erreicht werden, vorausgesetzt, die Ausgangsbildrate liegt bei mindestens 50 FPS. Zusätzlich hat AMD die Einführung des neuen RX 7800M angekündigt, eines bis zu 180-Watt-Chips mit 12GB dediziertem Videospeicher. Laut Toms Hardware entspricht dies im Wesentlichen einer abgespeckten Version der Desktop-GPU RX 7800 XT und schließt die Lücke in AMDs Angebot zwischen der RX 7900M und der RX 7600M XT.
Zusammenfassung
- AMD ermöglicht Aufstockung des Grafikspeichers via Adrenalin-App
- Neue VGM-Funktion wandelt bis zu 75 Prozent des RAM in VRAM um
- Funktion vorerst nur für AMD AI 300 Strix-Point-Laptops
- Variable Speicherzuweisung verbessert Spielbarkeit auf Geräten
- Erste Tests zeigen unterschiedliche Ergebnisse bei Spielen
- Fluid Motion Frames 2 verbessert Bildrate auf Strix-Point-Laptops
- Neuer RX 7800M Chip mit 12GB VRAM angekündigt
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