Analysten sicher: Fans kaufen PS5 Pro trotz hohem Preis in Scharen
Gestern hat Sony in einer relativ unspektakulären und kurzen Präsentation die kommende PS5 Pro vorgestellt. Seitdem sorgt vor allem der saftige Preis für viel Diskussionen bei den Spielern. Analysten sind sich aber sicher: Die Fans werden die Konsole trotzdem kaufen.
Für viele Spieler ist das zu viel. Sie äußern sich enttäuscht und empört über die Preispolitik von Sony. Die Analysten von Ampere Insights sind sich aber sicher, dass die Fans die neue Konsole am Ende des Tages trotzdem kaufen werden. Auch auf die Frage, warum die Pro-Variante so teuer ist, haben sie eine Antwort.
Sony wolle so in Zeiten von hoher Inflation die Gewinnspanne sicherstellen, meint Harding-Rolls. Zudem habe man bei der Preisgestaltung im Prinzip freie Hand, denn ein Konkurrenzprodukt existiert nicht. Anders als mit der Xbox One X hat sich Microsoft dieses Mal gegen ein Mid-Gen-Update seiner Konsole entschieden. Eine Xbox Series X Pro oder etwas Vergleichbares wird es nicht geben.
In den nächsten fünf Jahren sollen insgesamt knapp 13 Millionen Exemplare der PS5 Pro an den Mann gebracht werden. Zum Vergleich: Die PS4 Pro verkaufte sich in der gleichen Zeitspanne 14,5 Millionen Mal. Auch von aufkommenden Märkten wie China und Saudi-Arabien, in denen sich immer mehr Menschen ein entsprechendes Gerät leisten können, soll die PlayStation 5 Pro profitieren.
Wie sich die Konsole tatsächlich verkauft und ob die aggressive Preispolitik von Sony nicht doch nach hinten losgeht, bleibt extrem spannend. Schon das Weihnachtsgeschäft dürfte einen ersten Einblick gewähren.
Siehe auch:
PS5 Pro mit stolzem Preisschild
Schlappe 800 Euro verlangt Sony zum Marktstart der PlayStation 5 Pro für die Konsole. Wer allerdings Spiele auf Disc besitzt und auch die gerne auf der neuen Konsole zocken will, muss noch einmal 120 Euro extra für das abnehmbare Laufwerk bezahlen, das nicht standardmäßig mit dabei ist. Wer seine PlayStation aufstellen möchte, muss noch einmal 30 Euro für den Ständer berappen. Damit kommt man auf einen Gesamtpreis von sage und schreibe 950 Euro.Für viele Spieler ist das zu viel. Sie äußern sich enttäuscht und empört über die Preispolitik von Sony. Die Analysten von Ampere Insights sind sich aber sicher, dass die Fans die neue Konsole am Ende des Tages trotzdem kaufen werden. Auch auf die Frage, warum die Pro-Variante so teuer ist, haben sie eine Antwort.
Inflation und keine Konkurrenz
Dazu vergleicht der Industrie-Experte Piers Harding-Rolls zuerst die Veröffentlichung der PS5 Pro mit der, der PS4 Pro. Während die generelle Strategie bei Sony die gleiche bleibt, kommt die neuere der beiden Pro-Konsolen mit einem deutlich größeren Preisanstieg im Vergleich zur normalen Version. So ist die PS5 Pro je nach Währung bis zu 50 Prozent teurer. Bei der PS4 Pro lag der Unterschied zur normalen PS4 noch bei etwa 33 Prozent.Sony wolle so in Zeiten von hoher Inflation die Gewinnspanne sicherstellen, meint Harding-Rolls. Zudem habe man bei der Preisgestaltung im Prinzip freie Hand, denn ein Konkurrenzprodukt existiert nicht. Anders als mit der Xbox One X hat sich Microsoft dieses Mal gegen ein Mid-Gen-Update seiner Konsole entschieden. Eine Xbox Series X Pro oder etwas Vergleichbares wird es nicht geben.
Absatzprognose hervorragend
Insgesamt rechnet man bei Ampere Analysis für die PlayStation 5 Pro also trotz des deutlich höheren Preises nur mit leicht geringeren Verkaufszahlen wie seinerzeit bei der PS4 Pro. So sollen laut der Prognose noch dieses Jahr etwa 1,3 Millionen Exemplare der neuen Konsole über die Ladentheke gehen.
In den nächsten fünf Jahren sollen insgesamt knapp 13 Millionen Exemplare der PS5 Pro an den Mann gebracht werden. Zum Vergleich: Die PS4 Pro verkaufte sich in der gleichen Zeitspanne 14,5 Millionen Mal. Auch von aufkommenden Märkten wie China und Saudi-Arabien, in denen sich immer mehr Menschen ein entsprechendes Gerät leisten können, soll die PlayStation 5 Pro profitieren.
Wie sich die Konsole tatsächlich verkauft und ob die aggressive Preispolitik von Sony nicht doch nach hinten losgeht, bleibt extrem spannend. Schon das Weihnachtsgeschäft dürfte einen ersten Einblick gewähren.
Zusammenfassung
- Sony stellt PlayStation 5 Pro vor; Preis bei 800 Euro
- Zusätzliche Kosten für Laufwerk und Ständer; Gesamtpreis 950 Euro
- PS5 Pro damit bis zu 50% teurer als Standardversion
- Spieler zeigen sich enttäuscht über hohe Preise
- Ampere Insights prognostiziert trotzdem hohe Verkaufszahlen
- Keine direkte Konkurrenz durch fehlendes Mid-Gen-Update von Microsoft
- Verkaufsprognose: 1,3 Millionen Einheiten in 2024, 13 Millionen in fünf Jahren
Siehe auch:
- Sony dreht an der Preisschraube: PS5-Controller werden teurer
- Sony setzt alles auf GTA 6: Gerüchte über exklusiven PS5 Pro-Deal
- Concord: Spiel auf dem Weg zum größten Reinfall der PS5-Ära
- PlayStation 5: Japan erlebt drastische Preissteigerung der PS5
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