Firefox erhält neue Features, der Browser soll fit für KI-Zukunft werden

Es ist schon länger bekannt, dass auch Firefox KI-Funktionen integrieren will, bisher waren das aber nur eher vorsichtige Überlegungen. Doch nun hat die Mozilla Foundation angekündigt, dass man in den nächsten Monaten mit KI-Features experimentieren will.
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Alle machen KI, Mozilla muss auch

Microsoft, Google, Apple und wie sie alle heißen, all diese Unternehmen stürzen sich dieser Tage auf das Thema künstliche Intelligenz. Auch Mozilla will den Anschluss nicht verpassen und hat in einem Blogbeitrag bekannt gegeben, dass man in der Nightly-Version des Browsers, also einer Preview, mit KI-Diensten experimentieren wird.

"In den kommenden Monaten werden wir damit experimentieren, optionale KI-Dienste in Nightly bereitzustellen, um die Produktivität beim Surfen zu verbessern", heißt es im Blogbeitrag. "Diese Arbeit ist Teil unserer Verbesserungen bei der Multitasking- und Querverweis-Funktion in der Seitenleiste." Mozilla betont dabei explizit, dass man bestrebt sei, "die Prinzipien der Benutzerauswahl, der Handlungsfreiheit und des Datenschutzes zu befolgen, wenn wir Firefox mit KI-gestützten Verbesserungen ausstatten." Firefox KI-FeaturesNeues (experimentelles) Firefox-Feature: Text markieren und an eine KI schicken Die neuen KI-Experimente sind wie erwähnt nur in der Nightly genannten Preview des Browsers verfügbar, dazu kommt, dass diese Tests von KI-Funktionen vollständig optional sein werden - sie werden als Opt-in angeboten, man muss sich dazu also explizit anmelden (in den Einstellungen unter "Nightly-Experimente", dort findet sich ein Schalter für "Integration von AI-Chatbots").

Mozilla schreibt auch, was das erste Experiment ist, das man diese Woche starten wird - im Grunde muss man allerdings von "Paket" sprechen, da gleich mehrere Funktionalitäten enthalten sind.

  • Man kann der Seitenleiste einen Chatbot seiner Wahl hinzufügen, um diesen schneller zu erreichen.
  • Man kann Textpassagen auswählen und senden, um dieses zusammenzufassen, zu vereinfachen oder sich per Chatbot testen zu lassen, ob man sich alles richtig gemerkt hat.

Unterstützt werden derzeit ChatGPT, Google Gemini, HuggingChat und Le Chat Mistral. Gegen Ende des Blogbeitrags erklärt Mozilla noch einmal, warum man eine breite Auswahl an KI-Diensten für sinnvoll hält: "Erstens sollte man in der Lage sein, den Service zu wählen, der am besten zu einem passt, und nicht an einen einzigen Anbieter gebunden sein. Zweitens befinden sich alle diese Modelle noch in der Entwicklung und werden ständig verbessert. Keine ist perfekt, und jede hat ihre Stärken und Schwächen."

Download Mozilla Firefox - Open Source-Webbrowser
Zusammenfassung
  • Mozilla wird in den nächsten Monaten KI-Features in Firefox testen
  • Die Tests werden in der Nightly-Version des Browsers durchgeführt
  • KI-Dienste sollen optional und als Opt-in verfügbar sein
  • Erste Experimente beinhalten die Integration von Chatbots in die Seitenleiste
  • Unterstützte Chatbots sind ChatGPT, Google Gemini, HuggingChat und Le Chat Mistral
  • Ziel ist es, die Produktivität beim Surfen zu verbessern
  • Mozilla betont die Prinzipien der Benutzerauswahl und des Datenschutzes

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