Disney+: Zusatzmitgliedschaften kommen, das VPN-Verbot ebenfalls
Abonnenten von Disney+ haben dieser Tage eine E-Mail bekommen, die sie über eine Aktualisierung des Nutzungsvertrags in Kenntnis setzt. Das ist an sich nicht ungewöhnlich, doch wer sich diese Nachricht genauer durchliest, findet darin diverse interessante Änderungen.
Denn wie bereits Netflix, wird auch Disney+ sogenannte Zusatzmitglieder einführen. Das bedeutet, dass man Passwort-Sharing zwar de facto legalisiert, dies aber nur gegen entsprechenden Aufpreis möglich sein wird. Sucht man das entsprechende Disney-Dokument durch, dann sind die Begriffe Zusatzmitglied bzw. Zusatzmitgliedschaft gleich 57-mal zu finden.
Eine solche Mitgliedschaft bedeutet, dass man als Inhaber des Kontos gegen Bezahlung zusätzliche Nutzer hinzufügen kann. Wie viel das kosten wird, ist bislang nicht bekannt, es wird aber sicherlich etwas günstiger sein als ein reguläres Abo. Dies bedeutet allerdings auch, dass man als Zusatznutzer nicht dieselben Rechte wie der Besitzer hat: So kann man in dieser Art des Abos die Kontodetails und Funktionen nicht bearbeiten bzw. ändern, das bleibt dem Hauptnutzer vorbehalten.
Im Zuge dieser Änderung wird neuerlich bzw. noch expliziter festgestellt, dass ein Konto nicht weitergegeben und geteilt werden kann. Disney+ stellt außerdem klar, dass man bei einem Abo mit Werbung die Reklame nicht blocken darf.
Die Neustarts der Woche Serien und Filme bei Netflix, Disney+ & Amazon
Siehe auch:
Kein Konto-Sharing, dafür aber Zusatznutzer
Es ist bereits seit Längerem bekannt, dass Disney+, wie alle anderen Unternehmen, gegen das Passwort-Sharing vorgeht bzw. dies beabsichtigt. Das wurde bereits in einer früheren Version des Nutzungsvertrags angekündigt bzw. vermerkt, nun aber kommt es diesbezüglich zum nächsten Schritt (via Caschy).Denn wie bereits Netflix, wird auch Disney+ sogenannte Zusatzmitglieder einführen. Das bedeutet, dass man Passwort-Sharing zwar de facto legalisiert, dies aber nur gegen entsprechenden Aufpreis möglich sein wird. Sucht man das entsprechende Disney-Dokument durch, dann sind die Begriffe Zusatzmitglied bzw. Zusatzmitgliedschaft gleich 57-mal zu finden.
Eine solche Mitgliedschaft bedeutet, dass man als Inhaber des Kontos gegen Bezahlung zusätzliche Nutzer hinzufügen kann. Wie viel das kosten wird, ist bislang nicht bekannt, es wird aber sicherlich etwas günstiger sein als ein reguläres Abo. Dies bedeutet allerdings auch, dass man als Zusatznutzer nicht dieselben Rechte wie der Besitzer hat: So kann man in dieser Art des Abos die Kontodetails und Funktionen nicht bearbeiten bzw. ändern, das bleibt dem Hauptnutzer vorbehalten.
Im Zuge dieser Änderung wird neuerlich bzw. noch expliziter festgestellt, dass ein Konto nicht weitergegeben und geteilt werden kann. Disney+ stellt außerdem klar, dass man bei einem Abo mit Werbung die Reklame nicht blocken darf.
VPN ist verboten
Ebenfalls untersagt ist nun auch die Nutzung eines VPN-Dienstes: "Es ist Ihnen nicht gestattet, auf den Disney+ Service über einen Mechanismus oder eine Technologie zuzugreifen oder eine(n) solche(n) zu nutzen, die Ihren tatsächlichen geografischen Standort verschleiert oder falsche Angaben zu Ihrem Standort macht (z. B. ein virtuelles privates Netzwerk (VPN))."Die Neustarts der Woche Serien und Filme bei Netflix, Disney+ & Amazon
Zusammenfassung
- Disney+ informiert Abonnenten über eine Aktualisierung des Nutzungsvertrags
- Disney+ geht wie andere Unternehmen gegen das Passwort-Sharing vor
- Einführung von Zusatzmitgliedschaften zur Legalisierung des Passwort-Sharings
- Zusatzmitglieder können gegen Aufpreis zum Konto hinzugefügt werden
- Zusatznutzer haben eingeschränkte Rechte im Vergleich zum Kontoinhaber
- Konten dürfen nicht weitergegeben oder geteilt werden
- Nutzung von VPN-Diensten zum Verschleiern des Standorts ist untersagt
Siehe auch:
- Neustarts der Woche: Serien und Filme bei Netflix, Disney+ & Amazon
- Achtung: Disney+ startet Kampf gegen Account-Sharing im Juni
- Disney+: Überblick der neuen Filme und Serien im Juni 2024
- Disney+ erstmals profitabel: Kunden zahlen mehr und erhalten weniger
- Qualität vor Quantität: Disney will weniger Filme und Serien von Marvel
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