Cooler Master: Angreifer erbeutet Kundendaten und will diese verkaufen
Der Hardware-Hersteller Cooler Master hat eine Menge Kundendaten verloren. Wie das Unternehmen mitteilte, konnte sich ein Angreifer Zugriff auf Informationen verschaffen und diese herunterladen. Der Vorfall ereignete sich am 18. Mai.
Bevor das Unternehmen zu der Sache Stellung nahm, hatte bereits das US-Magazin BleepingComputer über den Vorfall berichtet. Dieses erhielt seine Informationen von dem Angreifer selbst, der unter dem Pseudonym Ghostr aktiv ist. Nach dessen Angaben konnte er 103 Gigabyte Daten von der Fanzone-Seite laden, unter denen sich auch die Datensätze zu über 500.000 Kunden gehörten.
Der Angreifer behauptete auch, Kreditkartendaten erbeutet zu haben. Das konnte anhand der übermittelten Test-Daten aber nicht bestätigt werden. Wohl aber ließen sich auch Informationen über Produkte und Mitarbeiter des Unternehmens finden. Hinzu kamen E-Mails, die mit Zulieferern ausgetauscht wurden.
Das Unternehmen gab weiter an, aktuell daran zu arbeiten, die betroffenen Kunden über den Vorfall zu informieren. Unter dessen will der Angreifer die von ihm erbeuteten Informationen über einschlägige Darknet-Plattformen verkaufen, um einen Gewinn aus ihnen zu ziehen. Daher sollten Cooler Master-Kunden, die die Fanzone-Plattform nutzen, besonders auf Phishing-Mails oder Social-Engineering-Angriffe achten.
Siehe auch:
Hack wurde bestätigt
Von dem Hack war die Fanzone-Website des Herstellers von PC-Komponenten betroffen. Auf dieser können Anwender ihre gekauften Produkte registrieren und Support anfordern. So werden unter anderem Garantieleistungen über die Plattform abgewickelt. Dafür müssen Kunden Namen, E-Mail-Adressen, Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten und physische Adressen hinterlassen.Bevor das Unternehmen zu der Sache Stellung nahm, hatte bereits das US-Magazin BleepingComputer über den Vorfall berichtet. Dieses erhielt seine Informationen von dem Angreifer selbst, der unter dem Pseudonym Ghostr aktiv ist. Nach dessen Angaben konnte er 103 Gigabyte Daten von der Fanzone-Seite laden, unter denen sich auch die Datensätze zu über 500.000 Kunden gehörten.
Der Angreifer behauptete auch, Kreditkartendaten erbeutet zu haben. Das konnte anhand der übermittelten Test-Daten aber nicht bestätigt werden. Wohl aber ließen sich auch Informationen über Produkte und Mitarbeiter des Unternehmens finden. Hinzu kamen E-Mails, die mit Zulieferern ausgetauscht wurden.
Kontakt zu Kunden
"Wir können bestätigen, dass es am 19. Mai bei Cooler Master zu einer Datenverletzung gekommen ist, bei der sich Unbefugte Zugang zu Kundendaten verschafft haben. Wir haben sofort die Behörden benachrichtigt, die den Verstoß aktiv untersuchen. Weiterhin haben wir hochkarätige Sicherheitsexperten engagiert, um die Verletzung zu beheben und neue Maßnahmen zu implementieren, um zukünftige Vorfälle zu verhindern", teilte Coller Master in einer Stellungnahme mit.Das Unternehmen gab weiter an, aktuell daran zu arbeiten, die betroffenen Kunden über den Vorfall zu informieren. Unter dessen will der Angreifer die von ihm erbeuteten Informationen über einschlägige Darknet-Plattformen verkaufen, um einen Gewinn aus ihnen zu ziehen. Daher sollten Cooler Master-Kunden, die die Fanzone-Plattform nutzen, besonders auf Phishing-Mails oder Social-Engineering-Angriffe achten.
Zusammenfassung
- Cooler Master verlor am 18. Mai eine Menge Kundendaten durch einen Angriff
- Der Hack betraf die Fanzone-Website, auf der Kunden Produkte registrieren
- Daten wie Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Adressen wurden gestohlen
- Der Angreifer Ghostr behauptet, 103 GB Daten von über 500.000 Kunden erbeutet zu haben
- Kreditkartendaten wurden nicht bestätigt, aber Produkt- und Mitarbeiterinfos gestohlen
- Cooler Master benachrichtigte sofort die Behörden und engagierte Sicherheitsexperten
- Kunden sollen besonders auf Phishing-Mails und Social-Engineering-Angriffe achten
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